Aufzug auf der Leinwand: Der Date Profi

Tatort des Grauens, Platz für Erotik: Wenn auf der Kinoleinwand Menschen in einen Aufzug steigen, ändert sich so einiges. Wir zeigen die besten Fahrstuhlszenen der Filmgeschichte. Diesmal: kein guter Ort für Pfefferspray.

Der Name „Todd Phillips“ ist seit anderthalb Jahrzehnten untrennbar verbunden mit dem gepflegten (post-)pubertären Herrenwitz. Eine gehörige Portion Mut zum Infantilen kann man dem Regisseur und Drehbuchautor kaum absprechen, in diversen Buddy-Movies hat er ihn schon nachgewiesen: zuletzt in drei Teilen der Filmriss-Komödien-Reihe Hangover. Angefangen hatte Phillips Karriere mit Witzen meist unterhalb der Gürtellinie im Jahr 2000, mit der feuchtfröhlichen College-Komödie Road Trip. Recht derbe ging es auch weiter, etwa in Old School oder Stichtag, wobei Schauspieler wie Zach Galifianakis, Matt Walsh oder auch Juliette Lewis dem Mann mit dem ausgeprägten Hang zum Schenkelklopfer die Treue hielten und in etlichen seiner Filme auftraten. Als Drehbuchautor wirkte der 45-jährige US-Amerikaner übrigens auch bei Sacha Baron Cohens krachender Fake-Doku Borat mit – was angesichts von Phillips‘ Œuvre kaum verwundern kann. Vergleichsweise harmlos fällt dagegen Der Date Profi aus, der 2007 in den deutschen Kinos anlief, in den Nebenrollen mit Comedy-Größen wie Ben Stiller, Sarah Silverman oder Jim Parsons glänzte und im Original – ungleich treffender – School for Scoundrels heißt, also „Schule für Schufte“.

Worum geht’s in Der Date Profi?

Um endlich zu mehr Selbstvertrauen und damit zu mehr Erfolg bei den Frauen zu gelangen, entschliesst sich Roger (Jon Heder alias Napoleon Dynamite), einen Kurs bei dem Persönlichkeitstrainer Dr. P (Billy Bob Thornton) zu belegen. Dessen Maßnahmen sprengen den Rahmen dessen, was er sich vorgestellt hat! Doch trotz ungewöhnlicher Methoden stellen sich schon bald erste Erfolge ein und Roger erweist sich gar als gelehrigster Teilnehmer seiner Klasse. Was Roger anfangs noch nicht weiß: Dr. P greift sich jedes Mal seinen Musterschüler heraus, um diesen zu einem erbarmungslosen direkten Wettstreit herauszufordern. So macht sich Dr. P mit Hilfe seines stämmigen Assistenten Lesher (Michael Clarke Duncan) an Rogers heimliche große Liebe Amanda (Jacinda Barrett) heran und will seinen Kontrahenten so an dessen empfindlichster Stelle treffen. Roger wird ihm jedoch nicht kampflos die Frau überlassen – „No more Mr. Nice Guy!“ (Quelle: filmstarts.de)

Worum geht’s im Fahrstuhl?

Vom Einsatz mancher Gerätschaften sollte man in geschlossenen Räumen eher Abstand nehmen, so auch im Aufzug. Ein Beispiel wäre da etwa das Reizstoffsprühgerät mit dem Chiliextrakt Oleoresin capsicum – besser bekannt als „Pfefferspray“.

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