Aufzug auf der Leinwand: A Night at the Roxbury

Tatort des Grauens, Platz für Erotik: Wenn auf der Kinoleinwand Menschen in einen Aufzug steigen, ändert sich so einiges. Wir zeigen die besten Fahrstuhlszenen der Filmgeschichte. Diesmal: synchrones Kopfnicken.

Sie ist unbestritten die Mutter, wenn nicht gar die Großmutter aller Late-Night-Shows: Im Oktober feierte Saturday Night Live 40-jähriges Bestehen, Mitte Februar hieß es dann zum 800. Mal: „Live from New York, it’s saturday night.“ Wer in Sachen Comedy in den USA etwas erreichen will, der sollte hier aufgetreten sein. Die musikalischen Gäste müssen sich kaum noch Sorgen um ihre Plattenverkäufe machen. Und wer den „Host“ geben darf, den von Sendung zu Sendung wechselnden Gastgeber, ist schon längst eine große Nummer im Showgeschäft. Auch Christoph Waltz wurde diese Ehre übrigens schon einmal zuteil.
Manchmal schaffen Figuren aus der Show sogar den Sprung ins Kino. Allen voran gelang das den legendären Blues Brothers, später enterte Mike Myers mit Wayne’s World die große Leinwand. Nun ja, und auch Will Ferrell und Chris Kattan, die beide jahrelang zum Ensemble der Show gehörten, bekamen als durchgeknallte „Roxbury Guys“ mit ausgeprägtem Faible für Eurodance und hektisches Kopfnicken ihren eigenen Kinofilm.

Worum geht’s in A Night at the Roxbury?

Die Brüder Doug (Chris Kattan) und Steve Butabi (Will Ferrell) wollen nichts sehnlicher, als einmal in den berühmten Nachtclub Roxbury zu gehen. Aber die Türsteher haben immer etwas dagegen, wenn die beiden Mitarbeiter aus dem Blumengeschäft ihres Vaters Kamehl (Dan Hedaya) auftauchen. Der wünscht sich, dass einer seine Söhne die Nachbarstochter (Molly Shannon) heiratet, damit sein Laden und der seine Nachbars miteinander verschmelzen. Daran sind die beiden Brüder aber nicht besonders interessiert. Stattdessen freuen sie sich unbändig, dass ausgerechnet ein Unfall mit dem Auto ihres Vaters dafür sorgt, dass sie Richard Grieco kennen lernen. Denn der verschafft ihnen endlich Eintritt in das Roxbury, wo Doug und Steve glauben, durch schöne Frauen und wichtige Kontakte ihre Träume verwirklichen zu können. (Quelle: filmstarts.de)

Worum geht’s im Fahrstuhl?

Natürlich um die Liebe der Brüder zur Musik. Gewissermaßen jedenfalls. Denn sobald irgendwo ein paar Töne erklingen, und seien sie auch noch so seicht, legen die Butabis los. Dann bleibt kein Nacken steif und kein Halsmuskel untrainiert. Ein YouTube-Nutzer hat die im Film nur 20 Sekunden lange Szene auf drei Minuten ausgedehnt. Wer durchhält, bekommt als Belohnung einen Mittelscheitel.

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