Drei vor zehn vom 18.12.2015: Neues aus der vertikalen Welt

Für die Welt ist beim Hochhaus-Boom „noch lange nicht Schluss“, die Pläne zum vertical farming werden konkreter und bald soll man auch im Flugzeug mit dem Fahrstuhl fahren können: Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Innovationen, Neues aus der Branche und alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat.

Für die Welt ist beim hohen Bauen „noch lange nicht Schluss“

Die Welt wirft einen Blick aufs Rennen um die höchsten Wolkenkratzer der Welt und fragt, ob diese Giganten noch wirtschaftlich sinnvoll sind. Es geht dabei auch um die Erschließung der Neubauten durch Aufzüge, der Autor schreibt hierzu: „Ohne Fahrstuhl gibt es kein Hochhaus, erst recht kein Mega-Hochhaus.“ Im geplanten Kingdom Tower werden es 59 sein, schreibt die Zeitung, fünf von ihnen Doppeldecker. Als Problem wird die Steuerung der Fahrstühle erkannt – vor allem angesichts diverser Nutzungen der neuen Hochhäuser: „Die Büroangestellten kommen und gehen zu ähnlichen Zeiten, hier müssen die Fahrstühle entsprechend eng getaktet fahren. Hotelgäste und Bewohner dagegen nutzen die Kabinen zu anderen Zeiten, für sie müssen gesonderte Fahrstühle bereitstehen.“ Nach Ansicht des Autors können Hochhäuser künftig auch durchaus mehrere Kilometer hoch sein – vorausgesetzt, Techniker würden eines Tages noch leichtere und ähnlich stabile Seile entwickeln wie solche aus Kohlenstofffasern.
Mehr dazu unter welt.de.

Luft- und Raumfahrtzentrum treibt Pläne zum vertical farming voran

Immer häufiger ist die Rede von „vertikaler Landwirtschaft“, vom sogenannten vertical farming. Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) testen in einem hermetisch abgeriegelten Treibhaus, dem „Eden-Labor“ in Bremen, die besten Anbaumethoden für Tomaten, Gurken, Salate und Kräuter. Von ihrer „Vertical Farm 2.0“ versprechen sich die Ingenieure Pflanzenanbau auf mehreren, etwa sechs Meter hohen Stockwerken, und damit auch in Großstädten. Pro Etage sollen auf diese Weise jährlich fast 630.000 Kilogramm Salat und über 95.000 Kilogramm Tomaten gezüchtet werden können – bei einer Grundfläche des Gewächshauses von 74 mal 35 Metern.
Mehr dazu samt Bildern der Entwürfe unter dlr.de und unter trendsderzukunft.de.

Badische Zeitung stellt Rottweiler Aufzugtestturm vor

Wie steht es eigentlich um den Aufzugtestturm im baden-württembergischen Rottweil, rund ein Jahr nach Baubeginn? Die Badische Zeitung stellt das Projekt von Thyssen-Krupp, mit dem künftig Fahrstühle für Super-Wolkenkratzer mit mehr als 1000 Metern Höhe getestet werden sollen, noch einmal in aller Ausführlichkeit vor. Herzstück sei der geplante „Transrapid in der Vertikalen“, der sogenannte Multi. Er nutze dieselbe Technologie wie eine Magnetschwebebahn, die Kabinen würden dabei nicht an einem Zugseil hängen, sondern auf Schienen laufen, bewegt von einem elektromagnetischen Antriebssystem. Die Fahrt verlaufe mit dem System nicht mehr nur auf und ab, sondern auch in seitlicher Richtung.
Mehr dazu unter badische-zeitung.de.

Prominent ignoriert: Im Flugzeug mit dem Fahrstuhl fahren

Der schnöde Blick aus den Flugzeugfenstern, diesen unschönen Bullaugen, reicht Ihnen nicht? Und zufälligerweise haben Sie ein wenig Geld auf der hohen Kante? Dann ist die Idee des US-Unternehmens Windspeed Technologies genau das Richtige für Sie: Dort will man ein „Skydeck“ auf Flugzeugen anbringen, eine Glaskuppel auf dem Dach der Maschine. Ein Aufzug könnte die Sitze dabei direkt nach oben fahren und den imposanten 360-Grad-Blick ermöglichen. Zwar muss das Konzept noch patentiert und mit einem Sicherheitszertifikat ausgestattet werden – aber falls Sie noch ein originelles Weihnachtsgeschenk fürs Jahr 2137 suchen, lohnt es sich ja vielleicht, schon mal leise anzufragen.
Den kompletten Artikel gibt’s unter welt.de.

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