Drei vor zehn vom 11.12.2015: Neues aus der vertikalen Welt

Erste barrierefreie U-Bahnlinie in Hamburg, neues Bürohochhaus in London und Hochformat ist das neue Querformat: Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Innovationen, Neues aus der Branche und alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat.

Erste barrierefreie U-Bahnlinie in Hamburg fertiggestellt

Am Donnerstag wurden die beiden neuen Aufzüge an der Hamburger U-Bahn-Station Rauhes Haus im Stadtteil Hamm in Betrieb genommen, wie das Hamburger Abendblatt berichtet. Während der 14-monatigen Bauarbeiten wurden Fahrstühle eingebaut, die Bahnsteige erhöht sowie ein Blindenleitsystem installiert. Die U4 ist ab sofort die erste Linie der Stadt, die komplett barrierefrei ist. Insgesamt hat Hamburg nun 56 barrierefreie U-Bahn-Stationen, Rauhes Haus ist die 19. Haltstelle im Projekt „Barrierefreier Ausbau“. Im nächsten Jahr beginnt Phase II des Projekts, zu Beginn des kommenden Jahrzehnts soll das gesamte U-Bahnsystem barrierefrei sein – dafür investiert die Hansestadt 212 Millionen Euro.
Mehr dazu unter abendblatt.de.

Neues Bürohochhaus soll mit Londons The Shard gleichziehen

© Screenshot www.ericparryarchitects.co.uk

© Screenshot www.ericparryarchitects.co.uk

In Londons altem Bankenviertel soll ein neues Hochhaus entstehen, weiß die Süddeutsche Zeitung. Mit einer Höhe von 309,6 Metern würde der Wolkenkratzer mit The Shard gleichziehen, dem derzeit höchsten Haus Westeuropas, das nicht weit entfernt am Themse-Ufer steht. 1 Undershaft wird der Name des neuen Bürogebäudes entsprechend seiner Adresse lauten, 73 Stockwerke soll es umfassen und nach Fertigstellung 10.000 Menschen ihren neuen Arbeitsplatz bieten. Architekt wird der Brite Eric Parry mit seinem Büro. Mit seiner Höhe erreicht der Neubau übrigens den erlaubten Maximalwert, um den Flugverkehr über der englischen Hauptstadt nicht zu beeinträchtigen.
Mehr dazu unter sueddeutsche.de.

Die Nachfrage im weltgrößten Aufzugmarkt China sinkt

Ein Überangebot an Wohnraum sowie eine nachlassende Migration in die großen Städte seien die Gründe für eine nachlassende Nachfrage nach Aufzügen in China. So zitiert das Schweizer Wirtschaftsportal cash.ch den Otis-Chef Philippe Delpech. Im vergangenen Jahr seien noch etwa 600.000 Aufzüge in dem asiatischen Land verkauft worden, im kommenden Jahr würde die Zahl auf rund 500.000 sinken. Experten zufolge steuert die Volksrepublik auf das schwächste Wirtschaftswachstum seit 25 Jahren zu, zugleich stellt China den größten Markt für Aufzüge dar, mehr als zwei Drittel der weltweiten Produktion geht hier „über den Tisch“.
Mehr dazu unter cash.ch.

Prominent ignoriert: Hochformat ist das neue Querformat

Es geht bergab mit dem Querformat, das behauptet zumindest SZ-Autor Bernd Graff. Er hat beobachtet, dass längst das „VVS“ grassiert, das „Vertikal Video Syndrom“. Demnach werden Videos nicht mehr im Querformat gefilmt, sondern eben hochkant – weil sich das Smartphone so nun einmal besser halten und handeln lässt. Dem Autor gefällt das allerdings gar nicht, die Vertikale hätte lange nicht mehr zu bieten gehabt als „Luft und Leere und schlechtes Wetter“, nicht umsonst seien die Augen selbst horizontal angeordnet. Und dann auch noch diese unschönen schwarzen Ränder beim Ansehen der Hochkantbilder und -videos auf 16:6-Bildschirmen. Nun ja, nicht jeder teilt Graffs Meinung. Der Rapper MC Fitti zumindest behauptet im Video zum Deichkind-Song „Selber Machen Lassen“: „Hochkant ist das neue Quer“.
Den kompletten Artikel gibt’s unter sueddeutsche.de.

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