Aufzug auf der Leinwand: 007 im Diamantenfieber

Tatort des Grauens, Platz für Erotik: Wenn auf der Kinoleinwand Menschen in einen Aufzug steigen, ändert sich so einiges. Wir zeigen die besten Fahrstuhlszenen der Filmgeschichte. Diesmal: Bond, James Bond.

College-Neuling Jonathan (Andrew McCarthy) ist schüchtern. Genau wie sein bester Freund Skip (Rob Lowe) fiebert er noch immer dem „ersten Mal“ entgegen. Das kommt eines Tages völlig unverhofft im gläsernen Fahrstuhl angerauscht: Eine tolle Frau (Jacqueline Bisset) verführt den staunenden Jungen und raubt ihm endlich die Unschuld. Aber dann entpuppt sich die schöne Ellen als Skips Mutter. Eine harte Probe für die beiden College-Freunde und ihre bisher so reibungslose Beziehung… Jacqueline Bisset und die Jungstars geben ihr Bestes. Dennoch wirkt die Romanze wie eine reichlich oberflächliche Kopie des 67er-Hits „Reifeprüfung“.mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/class,1305892.html
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Endlich ist es so weit: Am heutigen Donnerstag kommt Spectre in die Kinos, der neueste Film um den britischen MI6-Agenten James Bond (der laut seinem Erfinder Ian Fleming übrigens einst in Wattenscheid geboren wurde). Anlass genug, ein paar Zahlen zum bekanntesten Geiheimagenten der Welt zusammenzutragen.

  • 1,1 Milliarden US-Dollar spielte der bislange erfolgreichste Bond-Film Skyfall ein.
  • 300 Millionen US-Dollar betrug das Budget des neuen Bond-Films. Zum Vergleich: 007 jagt Dr. No kostete gerade einmal 1,2 Millionen.
  • 35 Millionen US-Dollar beträgt die Gage von Daniel Craig für Spectre – plus Beteiligung an den Einnahmen.
  • 90.000 US-Dollar kostete die goldene Schreibmaschine von Bond-Erfinder Ian Fleming bei ihrer Versteigerung 1995.
  • 4662 Mal wurde bisher auf James Bond geschossen, wie ein Mathematiker errechnete. Zum Glück erfolglos.
  • 362 Gegner hat James Bond in den bisherigen 23 Filmen getötet, das beweist der Kill Count auf YouTube.
  • 277 Drinks hat sich James Bond bis zum Film Skyfall genehmigt, 27 Mal war das ein Wodka Martini.
  • 86 Bond-Girls bereicherten bislang das Leben von 007, mit 55 von ihnen landete Bond im Bett. Monica Bellucci wird in Spectre als 50-Jährige einen neuen Altersrekord aufstellen.
  • 53 Jahre alt war Sean Connery, als sein letzter Auftritt als Bond in Sag niemals nie 1984 in die deutschen Kinos kam. Der Film mit Klaus Maria Brandauer und Kim Basinger gilt allerdings nicht als offizieller Bond-Film, weil er nicht wie die anderen von Eon Productions produziert wurde. Älter als Connery war übrigens Roger Moore: Mit 57 Jahren spielte er – welch zynischer Titel – Im Angesicht des Todes.
  • 24 Filme umfasst die offizielle Bond-Reihe, von 007 jagt Dr. No (1962) bis heute (bei gerade mal 14 Bond-Romanen).
  • 17 Firmen haben ihre Produkte im neuen Bond-Film „versteckt“, von Aston Martin über Omega bis hin zu Heineken.
  • 6 Schauspieler schlüpften bislang in die Rolle von 007, Roger Moore am häufigsten (7 Mal), George Lazenby am seltensten (1 Mal in Im Geheimdienst Ihrer Majestät als mit 30 Jahren jüngster Bond).
  • 5 Oscars gewannen die James-Bond-Filme, zuletzt wurde Skyfall für den Besten Song (Adele) und den Besten Tonschnitt ausgezeichnet.

Worum geht’s in James Bond 007 – Diamantenfieber?

James Bond (Sean Connery) jagt um die Welt. Er ist auf der Suche nach seiner Nemesis, dem Superverbrecher Ernst Stavro Blofeld (Charles Gray), der Bonds Frau Tracy auf dem Gewissen hat. Der Bösewicht wird noch vor dem Vorspann ausfindig gemacht und fachgerecht im Moorbad entsorgt. Damit ist James Bond endlich frei, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Sehr zu seinem Missfallen setzt man ihn auf einen schnöden Diamantenschmugglerring an, der die hübschen Steinchen von Afrika über Amsterdam bis in die USA verschiebt. Bond nimmt die Spur auf und begegnet bald der ebenso hübschen wie durchtriebenen Tiffany Case (Jill St. John). Unter dem Decknamen Peter Franks folgt Bond mit ihr der Spur der Steine bis nach Las Vegas. (Quelle: filmstarts.de)

Worum geht’s im Fahrstuhl?

Natürlich um nicht weniger als Leben und Tod, wir befinden uns schließlich in einem Bond-Film. Dass man hier mehrere Minuten auf eine Kampfszene im Aufzug verwendet (und ihn dabei nach Herzenslust demoliert), scheint heute fast ein wenig putzig: In Spectre hätte man das Ganze – so ändern sich die Sehgewohnheiten – vermutlich in wenigen Sekunden abgehandelt.

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