Drei vor zehn: Neues aus der vertikalen Welt

China sorgt die Aufzugshersteller, Wohnhochäuser stören die Deutschen, Space Suite lässt Hotelgäste abheben: Wir halten Sie auf dem Laufenden über technische Innovationen, Neues aus der Branche und alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat – mit den News der Woche.

Abgeschwungen: China sorgt Aufzugshersteller

Nirgendwo auf der Welt wurden in den vergangenen 15 Jahren so viele Aufzüge installiert wie in China. 70 Prozent der Aufzüge werden hier eingebaut und so wundert es nicht, dass die anhaltende Flaute im chinesischen Immobilienmarkt den Aufzugsherstellern Sorge bereitet. Den Anlegern sowieso und die Aktien kommen nicht von der Stelle. Allzu sehr auf China sollte man allerdings nicht schauen. Denn die Neuinstallationen machen nur einen Teil des Umsatzes der großen Aufzugshersteller aus. Das Servicegeschäft und die Modernisierung tragen nach Schätzungen von Credit Suisse mehr als die Hälfte dazu bei. Daher bleiben auch Aktien von Schindler und Kone dem Artikel von Finanz und Wirtschaft zufolge „erstklassige Langfristanlagen“.
Den kompletten Artikel gibt es unter fuw.ch (nach Registrierung).

Abgestimmt: Wohnhochhäuser ja, aber nicht hier

Wenn unten kein Platz ist, muss man eben nach oben ausweichen. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum und der Flächenmangel in urbanen Zentren schreien förmlich nach neuen Wohnhochhäusern. Die Mehrheit der Deutschen sieht das genauso und schätzt es eher positiv ein, wenn mehr Wohnhochhäuser gebaut werden. Mit einer Einschränkung: nicht vor der eigenen Haustür. Der Studie „Wohnhochhaus Deutschland“ zufolge, die in dieser Woche auf der Expo Real 2015 von Sition Property Marketing und OC&C Strategy Consultants präsentiert wurde, gaben 41,8 Prozent der Befragten an, dass sie ein Hochhaus in der Nähe der eigenen Wohnung sehr schlecht oder schlecht finden.
Den kompletten Artikel gibt es unter haufe.de.

Abgehoben: Schlafen in der Space Suite

Das Düsseldorfer Architekturbüro Eller + Eller hat den Wettbewerb um den Neubau des BASF-Hochhauses in Ludwigshafen gewonnen. Ihr Modell eines 88 m hohen Turms hat den ersten Platz belegt. „Der Gewinnerentwurf überzeugte die Jury durch eine attraktive, flexible innere Organisation und eine zukunftsweisende Architektursprache“, sagt Jury-Vorsitzender Albert Speer. „Das Modell ermöglicht die größte Flexibilität für zukünftige Arbeitswelten. Insbesondere die Fassade passt zum Innovationsgeist der BASF.“ Auf dem zweiten Platz landete der Entwurf von KSP Jürgen Engel Architekten, den dritten Platz belegte Gerkan, Marg und Partner (gmp).
Das Düsseldorfer Architekturbüro Eller + Eller hat den Wettbewerb um den Neubau des BASF-Hochhauses in Ludwigshafen gewonnen. Ihr Modell eines 88 m hohen Turms hat den ersten Platz belegt. „Der Gewinnerentwurf überzeugte die Jury durch eine attraktive, flexible innere Organisation und eine zukunftsweisende Architektursprache“, sagt Jury-Vorsitzender Albert Speer. „Das Modell ermöglicht die größte Flexibilität für zukünftige Arbeitswelten. Insbesondere die Fassade passt zum Innovationsgeist der BASF.“ Auf dem zweiten Platz landete der Entwurf von KSP Jürgen Engel Architekten, den dritten Platz belegte Gerkan, Marg und Partner (gmp).
As funds become available, Indian Railways plans to install 400 escalators at 172 stations, Orissa Diary reports. Priority will be given to stations most heavily used by tourists. Already, 126 escalators have gone in at 56 stations, the government entity reports. One of the largest railway networks in the world, Indian Railways operates more than 40,660 mi. of track and 7,172 stations. – See more at: http://www.elevatorworld.com/news/#sthash.mM87cm90.dpuf

Bis der Space Elevator seine Fahrgäste ins All befördert, könnte es noch eine Weile dauern. Und wer heute einen Weltraumflug bei Virgin Galactic buchen möchte, sollte schon 220.000 Euro auf den Tisch legen. Wesentlich günstiger und bequemer ist ein Besuch in der neuen Space Suite des Kahema Grand Hotels in Zürich, die am 10. Oktober eröffnet wird. Hier soll sich jeder völlig losgelöst von der Erde wie ein lustiger Astronaut fühlen. Allerdings ohne dabei die Strapazen des Vertikaltransports ins All auf sich nehmen zu müssen. 1800 Euro genügen, um mit dem „Galaxy Get Away“-Paket abzuheben.
Den kompletten Artikel gibt es unter travelbook.de.

Prominent ignoriert: Pfefferspray und Urinal

Auf dem Oktoberfest wird viel getrunken. Das ist in Bingen nicht anders als in München. Und wer viel getrunken hat, der muss auch mal. Nun trug es sich in der Stadt am Rhein zu, dass Besucher des dortigen Oktoberfestes auf dem Heinweg im Aufzug steckenblieben. Da die Eingeschlossenen den Harndrang nicht mehr bis zum Eintreffen des Servicetechnikers halten konnten und in der Kabine freien Lauf ließen, musste die Feuerwehr das Glas des Aufzugs einschlagen und die Festbesucher befreien. Nicht weniger unangenehm ging es in einem Nürnberger Treppenhaus zu. Dort stritten sich zwei 75-jährige Frauen um den Fahrstuhl und eine der beiden zückte eine Pfefferspray und sprühte es der anderen  ins Gesicht. Die in diesem Haus gelegene Arztpraxis musste daraufhin geräumt werden, da die Patienten über Hustenreiz klagten. Und was lernen wir daraus? Wer mal muss, nimmt besser die Treppe. Und: Älteren Damen immer den Vortritt lassen.
Die Meldungen gibt es unter welt.de und wochenblatt.de.

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