Drei vor zehn: Neues aus der vertikalen Welt

Fachmesse interlift mit Rekordgröße, Schweizer Notrufknöpfe in Gefahr und widerspenstige Wolkenkratzer: Wir halten Sie auf dem Laufenden über technische Innovationen, Neues aus der Branche und alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat – mit den News der Woche.

Fachmesse interlift rechnet mit Besucherrekord

Heute geht sie in Augsburg zu Ende: die diesjährige interlift, Weltleitmesse für Aufzugtechnik und mit 541 Ausstellern eine der größten Messen der Branche. Laut Augsburger Allgemeine erreicht die alle zwei Jahre stattfindende Fachmesse 2015 eine Rekordgröße, es wird auch von einer Steigerung der Besucherzahl im Vergleich zu 2013 ausgegangen. Ein wichtiges Thema ist dabei die neue EU-Aufzugrichtlinie. Außerdem hat die bayerische Zeitung einen Trend dieses Jahres und zugleich einen Wachstumsmarkt bei sogenannten Homelifts ausgemacht, also Aufzügen für Einfamilienhäuser – außen oder auch innen im Haus angebracht. Je nach Unternehmen würde solch ein Aufzug ab 20.000 Euro kosten, zitiert die Augsburger Allgemeine Vertreter.
Mehr dazu unter augsburger-allgemeine.de sowie unter interlift.de.

FAZ porträtiert Aufzugsprüfer vom TÜV

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung porträtiert unter der Überschrift „Inspektor im Aufzugsschacht“ den 44-jährigen Techniker Istvan Wieneke. „An Stellen, wohin sich kaum jemand trauen würde, arbeitet Wieneke jeden Tag“, schreibt die FAZ. Seit elf Jahren kontrolliere der 44 Jahre alte Prüfer des Technischen Überwachungsvereins (TÜV) Hessen die Aufzüge in Wohn- und Hochhäusern und verrichte dabei einen großen Teil seiner Tätigkeit unter und auf den Liften. Drahtseile untersuchen, Rollen inspizieren, Puffer testen, auf die der Fahrkorb bei einem Absturz aufschlagen würde: All das zählt zu den Aufgaben von Wieneke, den die FAZ schließlich mit den mahnenden Worten zitiert: „Die Passagiere müssen den Aufzug verantwortlich nutzen, nur dann sind sie wirklich sicher unterwegs.“
Den kompletten Artikel gibt es unter faz.net.

Schweizer Notrufknöpfe müssen umgerüstet werden

Das Düsseldorfer Architekturbüro Eller + Eller hat den Wettbewerb um den Neubau des BASF-Hochhauses in Ludwigshafen gewonnen. Ihr Modell eines 88 m hohen Turms hat den ersten Platz belegt. „Der Gewinnerentwurf überzeugte die Jury durch eine attraktive, flexible innere Organisation und eine zukunftsweisende Architektursprache“, sagt Jury-Vorsitzender Albert Speer. „Das Modell ermöglicht die größte Flexibilität für zukünftige Arbeitswelten. Insbesondere die Fassade passt zum Innovationsgeist der BASF.“ Auf dem zweiten Platz landete der Entwurf von KSP Jürgen Engel Architekten, den dritten Platz belegte Gerkan, Marg und Partner (gmp).
Das Düsseldorfer Architekturbüro Eller + Eller hat den Wettbewerb um den Neubau des BASF-Hochhauses in Ludwigshafen gewonnen. Ihr Modell eines 88 m hohen Turms hat den ersten Platz belegt. „Der Gewinnerentwurf überzeugte die Jury durch eine attraktive, flexible innere Organisation und eine zukunftsweisende Architektursprache“, sagt Jury-Vorsitzender Albert Speer. „Das Modell ermöglicht die größte Flexibilität für zukünftige Arbeitswelten. Insbesondere die Fassade passt zum Innovationsgeist der BASF.“ Auf dem zweiten Platz landete der Entwurf von KSP Jürgen Engel Architekten, den dritten Platz belegte Gerkan, Marg und Partner (gmp).
As funds become available, Indian Railways plans to install 400 escalators at 172 stations, Orissa Diary reports. Priority will be given to stations most heavily used by tourists. Already, 126 escalators have gone in at 56 stations, the government entity reports. One of the largest railway networks in the world, Indian Railways operates more than 40,660 mi. of track and 7,172 stations. – See more at: http://www.elevatorworld.com/news/#sthash.mM87cm90.dpuf

In jedem Aufzug gibt es einen Knopf mit Verbindung zur Notrufzentrale – für den Fall, dass der Fahrstuhl einmal steckenbleibt. Doch laut der Schweizer Zeitung 20 minuten könnte diese Verbindung schon bald gekappt werden. Denn die Swisscom, das führende Telekommunikationsunternehmen des Landes, plane, das analoge Telefonieren bis Ende 2017 einzustellen – und damit die Verbindung, die in Aufzügen üblicherweise verwendet wird. Betroffene Firmen müssten daher umrüsten, ihnen bleibe aber nicht viel Zeit, wie die Zeitung mit Verweis auf Branchenvertreter schreibt. Schindler etwa biete seinen Kunden an, die Anlagen auf Mobilfunk umzurüsten. Insgesamt seien mehrere tausend Lifte in der Alpenrepublik betroffen.
Den kompletten Artikel gibt es unter 20min.ch.

Prominent ignoriert: Widerspenstige Wolkenkratzer

Vielleicht sahen sie ihre Zeit ja einfach noch nicht gekommen: In der schottischen Stadt Glasgow sollten neulich sechs Hochhäuser aus den 60er-Jahren gesprengt werden – doch als sich der Staub der Explosion verzogen hatte, zeigte sich: Zwei der Gebäude existierten noch immer „zu einem nicht unerheblichen Teil“, wie n-tv es formuliert. Die Rümpfe stünden immerhin stabil, berichten wiederum britische Medien. Dabei wissen wir doch längst, dass dekonstruktivistische Architektur auch mit deutlich weniger Staub-Aufwirbeln möglich ist.
Den kompletten Artikel samt Video der Sprengung gibt es unter n-tv.de.

Kann ja nicht immer alles klappen: Sprengung von Hochhäusern in Glasgow © Screenshot n-tv

Kann ja nicht immer alles klappen: Sprengung von Hochhäusern in Glasgow © Screenshot n-tv

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