Geschäftsidee im Elevator Pitch: Datenschutz-Dienst Swobbl

Die Angst vor dem digitalen Datenklau ist größer als je zuvor. Ein Start-up vom Bodensee bietet Suchmaschine, Mail- und Cloud-Service an, ohne Nutzerdaten zu sammeln. Matthias Grömmer von Swobbl erklärt in unserem Elevator Pitch, wie das Ganze genau funktioniert.

Elevator Pitch: Matthias Grömmer

 

Wer seid ihr?

Mein Name selber ist Matthias Grömmer, ich habe das Start-up die Swobbl UG gegründet und wir sitzen in Stetten am Bodensee.

Welches Problem hat euch auf die Idee für Swobbl gebracht?

Mit der Swobbl UG versuchen wir, das Problem der großangelegten Datensammlerei zu stoppen. Das heißt, egal wo ich mich heutzutage im Internet aufhalte, überall sammelt irgendjemand meine Daten. Das können auf der einen Seite natürlich behördliche Organisationen sein, auf der anderen Seite sind es aber typische Unternehmen, die daraus einfach Kapital schlagen. Das heißt, man erfasst, was ich mache auf welcher Seite, wo ich herkomme, auf welche Seite ich danach gehe – und diese Daten werden dann einfach schön verkauft, und irgendjemand freut sich, dass er damit Geld verdienen kann.

Wie funktioniert Swobbl?

Swobbl ist im Endeffekt aufgeteilt. Das heißt, wir haben verschiedene Produkte: Das geht von einer Suchmaschine über einen Mail-Service, einen Cloud-Service und inzwischen auch ein soziales Netzwerk. Im Endeffekt laufen diese Dienste ab, wie man sie eigentlich schon seit jeher kennt. Das heißt, die Suchmaschine läuft eine Suche ab, wie man es von Google oder Bing her kennt. Mit einem Mail-Service eben auch exakt, wie es abläuft bei alternativen Anbietern wie Freenet oder Gmail. Und das Gleiche gilt für Cloud. Das heißt, wir haben im Endeffekt eben versucht, dass wir diese typischen Dienste von der Bedienbarkeit ganz einfach nachbilden, von dem Betreiben der Dienste an für sich. Das heißt, der Benutzer hat eigentlich kein großes Problem, jetzt auf diese Dienste umzuschwenken.

Wie gelange ich zu Swobbl – und was kostet mich das Ganze?

Wenn ein Benutzer zu uns kommt, dann hat er zwei verschiedene Möglichkeiten: Auf der einen Seite kann er unsere freien Dienste, wie jetzt zum Beispiel unsere Suchmaschine direkt nutzen. Andere Dienste wie unseren Mail- und Cloud-Service sowie unser soziales Netzwerk: Das erfordert eine Registrierung. Das ist erst mal vollkommen kostenlos. Jeder Benutzer bekommt einen Gigabyte Mail-Speicher, fünf Gigabyte Cloud-Speicher sowie eine E-Mail-Adresse für den Mail-Server kostenlos gestellt. Momentan sind wir auch dabei, Apps bereitzustellen. Wir haben angefangen mit unserer App für die Suchmaschine, für Google – also für Android, muss man sagen. Und wir werden auch weitere Apps, gerade für das soziale Netzwerk und unseren Cloud-Service bereitstellen. Die Apps werden jedoch alle kostenfrei bleiben.

Phil_Bild

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