Aufzug auf der Leinwand, Teil 44: Buddy – Der Weihnachtself

Tatort des Grauens, Platz für Erotik: Wenn auf der Kinoleinwand Menschen in einen Aufzug steigen, ändert sich so einiges. Wir zeigen die besten Fahrstuhlszenen der Filmgeschichte. Diesmal: dürfte es länger dauern.

College-Neuling Jonathan (Andrew McCarthy) ist schüchtern. Genau wie sein bester Freund Skip (Rob Lowe) fiebert er noch immer dem „ersten Mal“ entgegen. Das kommt eines Tages völlig unverhofft im gläsernen Fahrstuhl angerauscht: Eine tolle Frau (Jacqueline Bisset) verführt den staunenden Jungen und raubt ihm endlich die Unschuld. Aber dann entpuppt sich die schöne Ellen als Skips Mutter. Eine harte Probe für die beiden College-Freunde und ihre bisher so reibungslose Beziehung… Jacqueline Bisset und die Jungstars geben ihr Bestes. Dennoch wirkt die Romanze wie eine reichlich oberflächliche Kopie des 67er-Hits „Reifeprüfung“.mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/class,1305892.html
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Ein veritabler Workaholic scheint der US-Schauspieler und Comedian Will Ferrell zu sein: Stolze 55 Spielfilme listet Wikipedia auf, in denen der 47-Jährige bislang mitgewirkt hat – von TV-Serien ganz zu schweigen. Bekannt wurde Ferrell vor allem durch ausgesprochene Blödelrollen und als Teil des sogenannten Frat Pack, einer – namentlich an Frank Sinatras legendäres Rat Pack angelehnten – Gruppe von sieben Schauspielern, die seit den mittleren 1990er-Jahren gemeinsam in zahlreichen Hollywood-Komödien zu sehen waren. Ben Stiller, Owen Wilson, Steve Carell: Ferrell befindet sich dort in bester Witzel-Gesellschaft. Dass er es aber auch seriöser kann, bewies er 2006 im Film Schräger als Fiktion. Spiegel Online attestierte ihm damals voller Lob, seine Figur „zurückgenommen, verletzlich und mit subtilem Humor“ gespielt zu haben.

Worum geht’s in Buddy – Der Weihnachtself?

Der Elf Buddy (Will Ferrell) ist für seinen Job, Elfe bei Santa Claus, viel zu groß geraten. Das liegt daran, dass er als Kind aus Versehen in dem Geschenksack vom Weihnachtsmann landete und somit mit bis an den Nordpol reiste und seitdem dort lebt. Weil er für den Job wegen seiner Körpergröße zunehmend ungeeigneter wird und allerhand Chaos in der Werkstatt von Santa anrichtet, schickt man ihn zurück nach New York, wo er auf seinen wahren Vater Walter (James Caan) trifft. In der echten Welt hat er anfangs Probleme sich zurechtzufinden, und auch Walter hat kaum Zeit und Nerven für seinen sonderlichen Sohn. Das führt zunehmend zu Spannungen zwischen den beiden, ist Walter doch ein zwar erfolgreicher, aber herzloser Geschäftsmann, der sich von Buddy eher belästigt fühlt. Als Buddy dann noch auf die schöne Jovie (Zooey Deschanel) trifft und er das erste Mal zutiefst menschliche Gefühle in sich spürt, ist das innerliche und äußerliche Chaos für den Riesen-Weihnachtself perfekt. (Quelle: filmstarts.de)

Worum geht’s im Fahrstuhl?

Die erste Aufzugfahrt ist ein aufregendes Erlebnis – für Kind gebliebene Elfen ganz offensichtlich genauso wie für echte Kinder. Dass der Kabinengefährte dabei aber derart viel Geduld aufbringt wie in diesem Fall – da sich die Fahrt um einiges in die Länge ziehen dürfte – ist durchaus erstaunlich…

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