Geschäftsidee im Elevator Pitch: Wunscherfüllung iduwi

Die gute Fee als Social-Video-Community: Ein Düsseldorfer Start-up erfüllt die Wünsche seiner User – mit Hilfe von Marken. Stefan Frei von iduwi erklärt in unserem Elevator Pitch, wie das Ganze genau funktioniert.

Elevator Pitch: Stefan Frei

 

Wer seid ihr?

Christian Kaldewei, Stefan Frei und Alain Yimbou (von links nach rechts), die Gründer von iduwi

Christian Kaldewei, Stefan Frei und Alain Yimbou (von links nach rechts), die Gründer von iduwi

Wir sind drei Gründer: Das ist der Christian Kaldewei, der ist seit Jahren Unternehmer in unterschiedlichen Bereichen gewesen, der ist unser CFO. Und dann haben wir den CTO, den Alain, der hat eine eigene Online- und Design-Agentur in Düsseldorf. Und ich selber habe ebenfalls seit Jahren im Marketing und in der Werbung gearbeitet. Unser Start-up heißt iduwi – das kommt von den Worten ich, du, wir.

Welches Problem hat euch auf die Idee für iduwi gebracht?

Also ich erzähle da immer eine Geschichte aus meinem Heimatdorf in Ostfriesland. Wenn bei uns im Dorf einer gestorben ist und der Hinterbliebene oder die Hinterbliebene das nicht bezahlen konnte, dann hat das ganze Dorf immer zusammengeschmissen und die Beerdigung bezahlt. Das war so eine Idee von Gemeinschaft, von Solidarität, man war nicht allein. Das ist ein Grundgedanke und ein Grundgefühl, was mich immer geprägt hat. Und ich glaube, dass sich ganz viele Menschen danach sehnen und dass es das heute kaum noch gibt. Deswegen auch dieser Gedanke „ich – du – wir – iduwi“. Wir glauben halt, dass es ein Ich und ein Du, aber eben kein solidarisches Wir mehr gibt. Und iduwi will dieses solidarische Wir für die Gesellschaft wieder aufbauen.
Und das zweite Problem ist das Thema Marken. Wir kommen ja alle aus dem Bereich Marketing, und da haben Marken das große Problem, dass sie immer mehr an Relevanz verlieren. Ein Produkt allein reicht eben nicht mehr, um zu verkaufen. Und wir bieten Marken im Grunde an, die Menschen zu fragen „Was ist euch wichtig?“ und sich dort zu engagieren.

Wie funktioniert iduwi?

Das ist ganz kurz zu erklären mit vier Steps. Also der erste Step ist: Menschen laden ihre Wünsche oder Hilfegesuche bei uns hoch auf der Plattform. Der zweite Step ist: Die Community votet, wessen Wunsch erfüllt werden soll. Also du und ich voten, wessen Wunsch in Erfüllung gehen sollte. Und der dritte Punkt ist: Marken suchen sich aus den gevoteten Wünschen die aus, die zu ihnen passen, und realisieren diese dann. Und der vierte Punkt ist – und das haben die Marken dann eben davon: iduwi erstellt eine Videodokumentation von der Wunscherfüllung und stellt sie wieder ins Netz. Also im Prinzip Storytelling-Ansatz oder eine Dokumentation des Engagements im Bewegtbild.

Was soll iduwi erreichen?

Was iduwi erreichen soll, erklärt sich eigentlich aus dem Namen „iduwi – ich. du. wir.“: Wir wollen das solidarische Wir-Gefühl in unserer Gemeinschaft und unserer Gesellschaft wieder aufbauen. Und es soll natürlich auch zeigen, dass gesellschaftliches Engagement nicht im Widerspruch zu kommerziellem Erfolg für Marken steht, sondern ihn sogar bedingt.

Wie gelange ich zu iduwi – und was kostet das Ganze?

iduwi können Sie erreichen, da brauchen Sie einen Rechner oder ein Handy, einen Online-Zugang. Also unter www.iduwi.de können Sie auf dem Handy – wir haben eine Web-App, eine Responsive-Funktion – oder Sie können es klassisch über den Rechner erreichen. Und iduwi kostet Sie als Wünschender nichts. Die Kosten werden allein von den Marken übernommen, wenn die Wünsche erfüllt werden.

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