Geschäftsidee im Elevator Pitch: Job-Plattform ymatcher

Die meisten Deutschen sind unzufrieden mit ihrem Job. Ein Münchner Start-up hilft der Generation Y bei der Suche nach der passenden Firma. Rainer Gietl von ymatcher erklärt in unserem Elevator Pitch, wie das Ganze genau funktioniert.

Elevator Pitch: Rainer Gietl


Wer bist du?

Rainer Gietl von ymatcher

Rainer Gietl von ymatcher

Ich bin Rainer Gietl, 34 Jahre, und ich habe ein kleines Start-up in München gegründet. Wir sind ymatcher, das ist eine Job-Plattform, die zugeschnitten ist auf die Generation Y – der ich ja auch gerade so noch angehöre.

Warum hast du ymatcher entwickelt?

Statistiken zeigen, dass bis zu 70 Prozent unzufrieden sind im Job. Und das ist für mich – krass ausgedrückt – eine perverse Arbeitsgesellschaft, wenn niemand zufrieden ist. Mir ist aufgefallen, dass es keine Möglichkeit gibt – auf der Jobsuche oder wenn man sich neu orientieren will – zu definieren, wie man arbeiten möchte beziehungsweise welche Unternehmenskultur, welches Umfeld man hat bei einer Firma. Da ist mir dann aufgefallen, dass es nicht nur mir so geht, sondern dass das im Endeffekt ein Phänomen der Generation Y ist. Ein ganz wichtiges Teil dabei ist die Familienfreundlichkeit. Manche schieben das gerne weg, aber die, die Kinder haben, für die ist das so wichtig wie nie zuvor, ein familienfreundliches Unternehmen zu haben und die Erziehung der Kinder gut zu integrieren.

Wie funktioniert ymatcher?

Wenn ich einen Job suche, lege ich ein Profil an, wo ich Angaben mache wie: was meine Fähigkeiten sind – und kann einen Lebenslauf hinterlegen. Und dann geht alles vollautomatisch: Ich bekomme passende Vorschläge. Und wie viele Leute es von Tinder zum Beispiel gewohnt sind, kann ich dann auch einfach entscheiden: Ist das interessant für mich – ja oder nein? – und bei Interesse tiefer eintauchen.

Wie gelange ich zu ymatcher – und was kostet das Ganze?

ymatcher ist eine Web-Plattform, 100 Prozent kostenlos, auch keine Werbung oder sonstiges. Der Benutzer profitiert davon, dass heute der sogenannte „War of Talents“ stattfindet und er oder sie gesucht werden – so aktiv wie nie zuvor. Für Arbeitgeber ist es dann zukünftig ein einfaches und günstiges Recruiting-Tool. Eine App gibt’s noch nicht, aber die ist in Planung. Weil natürlich ist uns bekannt, dass immer mehr auch mobil auf Jobsuche sind.

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