Aufzug auf der Leinwand, Teil XIX: Harold & Kumar

Tatort des Grauens, Platz für Erotik: Wenn auf der Kinoleinwand Menschen in einen Aufzug steigen, ändert sich einiges. Wir zeigen die besten Fahrstuhlszenen der Filmgeschichte. Diesmal: Tagtraum und Realität.

College-Neuling Jonathan (Andrew McCarthy) ist schüchtern. Genau wie sein bester Freund Skip (Rob Lowe) fiebert er noch immer dem „ersten Mal“ entgegen. Das kommt eines Tages völlig unverhofft im gläsernen Fahrstuhl angerauscht: Eine tolle Frau (Jacqueline Bisset) verführt den staunenden Jungen und raubt ihm endlich die Unschuld. Aber dann entpuppt sich die schöne Ellen als Skips Mutter. Eine harte Probe für die beiden College-Freunde und ihre bisher so reibungslose Beziehung… Jacqueline Bisset und die Jungstars geben ihr Bestes. Dennoch wirkt die Romanze wie eine reichlich oberflächliche Kopie des 67er-Hits „Reifeprüfung“.mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/class,1305892.html
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Zwei kiffende Freunde auf der Suche nach einem Burger-Restaurant. Was klingt wie ein pubertäres Buddy-Movie ist in Wirklichkeit – ein pubertäres Buddy-Movie. Nach Dick & Doof und Bud Spencer & Terence Hill heißen die beiden Kumpel diesmal Harold & Kumar und wohnen sogar zusammen. Einer Investmentbanker, der andere angehender Mediziner, sind die beiden vor allem ziemlich unreif. Der Trailer wirbt mit „dem Asiaten aus American Pie“ und „dem Inder aus Party Animals“ – womit die Marschrichtung des Films schon vorgegeben ist: Geschmackliche Untiefen lauern allenthalben, nicht nur in den Filialen der angesteuerten Fast-Food-Kette White Castle. An den amerikanischen Kinokassen war das egal, die Einnahmen in den USA lagen doppelt so hoch wie die Produktionskosten. Die Folge: zwei Sequels, Harold & Kumar 2 – Flucht aus Guantanamo und – sogar in 3D-Technik – Harold & Kumar – Alle Jahre wieder.

Worum geht’s im Film?

Harold (John Cho) hat’s nicht leicht. Bei der Arbeit bürdet man ihm die Aufgaben seiner Kollegen auf, die Chaoten aus der Umgebung schikanieren ihn ständig und außerdem ist er unglücklich in seine attraktive Nachbarin Maria (Paula Garcés) verliebt. Bei Kumar (Kal Penn), Harolds Wohnpartner und bestem Kumpel, läuft es viel besser. Sein einziges Problem ist es, die zahlreichen Vorstellungsgespräche, die sein Vater für ihn organisiert, hinter sich zu bringen. Doch wenn sie sich allabendlich vor der Glotze versammeln, sind die Sorgen des Alltags vergessen, denn sie können ihrem liebsten Hobby frönen: Kiffen, bis die Bude qualmt. Aber Graskonsum macht hungrig. Auf zur White-Castle-Burger-Bude! (Quelle: filmstarts.de)

Worum geht’s im Fahrstuhl?

Der Klassiker: Nur er und die attraktive Nachbarin, allein im Aufzug. Die einmalige Gelegenheit, originell, witzig und sympathisch rüberzukommen, Punkte zu sammen. Oder aber auch, um die Situation in peinlicher Stille verstreichen zu lassen, völlig ungelenk und schüchtern…

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