Aufzug auf der Leinwand, Teil VI: Class

Tatort des Grauens, Platz für Erotik: Wenn auf der Kinoleinwand Menschen in einen Fahrstuhl steigen, bleibt nichts, wie es vorher war. Wir zeigen die besten Aufzugszenen der Filmgeschichte.

College-Neuling Jonathan (Andrew McCarthy) ist schüchtern. Genau wie sein bester Freund Skip (Rob Lowe) fiebert er noch immer dem „ersten Mal“ entgegen. Das kommt eines Tages völlig unverhofft im gläsernen Fahrstuhl angerauscht: Eine tolle Frau (Jacqueline Bisset) verführt den staunenden Jungen und raubt ihm endlich die Unschuld. Aber dann entpuppt sich die schöne Ellen als Skips Mutter. Eine harte Probe für die beiden College-Freunde und ihre bisher so reibungslose Beziehung… Jacqueline Bisset und die Jungstars geben ihr Bestes. Dennoch wirkt die Romanze wie eine reichlich oberflächliche Kopie des 67er-Hits „Reifeprüfung“.mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/class,1305892.html
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Als harmlose Teenieromanze gilt Lewis John Carlinos Komödie Class aus dem Jahr 1983. Weniger wohlwollend auch als „reichlich oberflächliche Kopie“ des Filmklassikers Die Reifeprüfung. Eine Besonderheit des seichten Werkes ist allerdings, dass es sich dabei um einen der ersten Filme handelt, in denen das sogenannte Brat Pack zu bewundern ist. Damit wird eine Schauspieler-Generation um Rob Lowe, Andrew McCarthy und John Cusack, aber auch Charlie Sheen, Kevin Bacon und Demi Moore bezeichnet, die in den 80er-Jahren in vielen Filmen gemeinsam spielten und sich auch privat trafen.

Worum geht’s im Film?
Jonathan (Andrew McCarthy) stammt vom Land, ist neu auf dem College und noch unerfahren in Liebesdingen. Deshalb schickt ihn sein Zimmerkollege Skip (Rob Lowe) nach Chicago, wo er seine Unschuld verlieren soll. Tatsächlich lernt er dort die doppelt so alte Ellen (Jacqueline Bisset) kennen, zwischen beiden entwickelt sich eine Romanze. Zwischenzeitlich wird Jonathan in Harvard angenommen. Als Skip ihn an Weihnachten zu seiner Familie einlädt, begegnet Jonathan dort Skips Mutter: Es ist niemand Geringeres als Ellen.

Worum geht’s im Aufzug?
Der brave College-Student und die reife Frau (hier mit 80er-Jahre-typischer Dauerwelle): eine beliebte Film-Konstellation. In Chicago treffen sich die beiden in einem Fahrstuhl, der Halteknopf wird gedrückt, ein Pelzmantel fällt zu Boden – und der Rest ist vorhersehbar. Was die Situation besonders pikant macht: Der Aufzug ist aus Glas. Doch selbst dem pflichtbewussten Wachmann bleibt nichts anderes übrig, als unverrichteter Dinge vorbeizurauschen.

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