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Drei vor zehn vom 14. Juli: Neues aus der vertikalen Welt

Diese Woche sind es die kleinen Geschichten, die uns Hoffnung machen. Ein geretteter Hund, eine teure App, ein hilfreicher Service – ach ja, und Jay-Z. Aber keine Angst, wir lassen Sie nicht mit dubiosen Andeutungen allein, sondern halten Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

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Wie man ein Hochhaus baut und darin wohnt

Für Kinder ist bereits ein Einfamilienhaus riesengroß – Hochhäuser sind für sie Giganten, die in den Himmel wachsen. Und auch Erwachsene haben diese Vorstellung, wie der Begriff „Wolkenkratzer“ verrät. Die englische Entsprechung ist der „skyscraper“. Ein Software-Entwickler aus New York hat seine App so genannt. Kinder und Erwachsene können mit ihr entdecken, wie man ein Hochhaus baut und darin wohnt.

Mit dem Bau geht es dann auch los. Ein paar Wischer und Taps auf das Display lassen das Hochhaus Stockwerk um Stockwerk bis zur 80. Etage wachsen. Anders als in der realen Welt der Glasfassaden werden die Gebäude in der Skyscraper-App aber bunter. Die Spieler dürfen nämlich selbst die Farbe der Fassade und das Aussehen der Spitze des Wolkenkratzers bestimmen. Und das gleich für mehrere Hochhäuser, die zusammen eine Skyline bilden.

Im Fahrstuhl durchs Hochhaus

Um die Größenverhältnisse zu verdeutlichen, und natürlich den Spaß zu erhöhen, versenken Schwergewichte in einer Animation das Fundament des Hochhauses im Boden. Blauwal, Elefant und Motorjachten künftiger Penthouse-Bewohner lassen das Gebäude absacken. Nach der Fertigstellung geht es dann stilecht per Fahrstuhl hinein ins Hochhausleben. Auf einigen Etagen wird gearbeitet, auf anderen schaut man Bewohnern zu, wie sie in der Küche werkeln oder die Betten im Schlafzimmer machen.

Kleine Katastrophen simmuliert die App. Fotos: Tinybop

Kleine Katastrophen simmuliert die App.     Screenshots: Tinybop

Der glückliche Alltag hält jedoch nicht lange an. Schnell werden die jungen Entdecker von der Realität eingeholt. Wie jeder Vermieter aus Erfahrung weiß, geht in einer Immobilie auch mal etwas kaputt. In der App sind das Schäden an Wasserrohren und Stromleitungen. Und auch größere Katastrophen, vom Feuer, über Erdbeben bis hin zu einem Dinosaurierangriff auf das Hochhaus, werden in der App simuliert. Für ein glückliches Ende ist aber schnell gesorgt – notfalls mit Hilfe der Eltern.

App simuliert das Leben im Wolkenkratzer

Der spielerische, intuitive Ansatz und die bunten Illustrationen passen gut ins Apple-Design. Das ist vielleicht ein Grund dafür, warum es die App bislang lediglich für iOS gibt und nicht für das weiter verbreitete Android. Ein anderer könnte sein, dass der Zugang beschränkt sein soll – ganz wie in den oberen Etagen eines echten Hochhauses.