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Wohnhochhäuser: Gemeinsam mehr Raum genießen

Der Markt für Wohnhochhäuser kommt in Bewegung. In Berlin sucht man nach neuen, günstigen Standardlösungen, in München sucht man dagegen die Wohnqualität durch großzügige Gemeinschaftsflächen zu erhöhen. Gerade Letzteres könnte ein deutliches Zeichen für die Zukunft des deutschen Wohnungsbaus sein.

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Frag‘ den Liftboy: Wozu die ganzen Spiegel?

Wie heißt es doch? Es gibt keine dummen Fragen. Rund um den Aufzug liefert das Internet jedoch jede Menge Rätsel, die sich nur mit ausreichend Erfahrung und Menschenkenntnis beantworten lassen. Unser Liftboy kennt die Abgründe der menschlichen Seele, und klärt an dieser Stelle Fragen, an denen andere Ratgeber verzweifeln … In dieser Folge: Wozu die ganzen Spiegel?

Liftboy: Guten Tag, Madame! Bitte steigen Sie ein. In welche Etage möchten Sie?

Corimaus: Die Siebte, bitte. Hihi, Heute geht’s in den siebten Himmel! (Ihr Blick fällt in den großen Spiegel auf der Rückwand des Aufzugs.) Uppps, das bin ja ich. Warum eigentlich. Ich meine, warum gibt es in fast jedem Aufzug einen Spiegel? (Frage von Corimaus auf gutefrage.net)

Liftboy: Wie meinen?

Corimaus: (Zieht einen Lippenstift aus ihrer Handtasche, geht dicht an den Spiegel und zieht ihre Lippen nach). Ich meine, die Dinger sind doch teuer. Es wäre viel günstiger, keine Spiegel einzubauen.

Liftboy: In der Tat, da haben sie wohl Recht.

Corimaus: Warum also? (Prüft den Sitz ihrer Strümpfe im Spiegel.)

Liftboy: Nun, man möchte meinen, bei einem Aufzug für mehrere zehntausend Euro fallen die Extrakosten für einen Spiegel kaum in’s Gewicht.

Corimaus: Würden Sie bitte mal einen kleinen Schritt beiseite gehen? Ich möchte ein Foto machen. Danke! (Sie prüft das Ergebnis auf ihrem Smartphone und lächelt zufrieden.) Also: Dass die Kosten kaum in’s Gewicht fallen, ist ja kein ausreichender Grund. Ein Toaster würde den Aufzug ja auch kaum teuerer machen. Trotzdem sehe ich hier keinen Toaster.

Liftboy: Touché, Madame, touché!

Corimaus: Fällt Ihnen denn kein besserer Grund ein?

Lifboy: Wissen Sie, es ist mir ein wenig peinlich. Aber ich darf nicht darüber reden.

Corimaus: (Sie prüft gerade den Sitz ihrer Frisur, hält dann aber verwundert inne.) Echt jetzt? Sie meinen, ich bin einem Fahrstuhl-Geheimnis auf der Spur (lacht)? Kommen Sie schon, ich erzähle es auch bestimmt nicht weiter.

Liftboy: Bitte, Madame, ich kann nicht!

Corimaus: (bettelt) Ach bitte, bitte, bitte, biiiitte!

Das Geheimnis wird gelüftet

Liftboy: Na gut, die Wünsche der Fahrgäste gehen vor, aber ich muss sie warnen! Es ist nicht ohne Grund geheim. Sehen Sie: Airlines schneiden zum Beispiel Flugzeugabstürze aus den Filmen, die sie an Bord zeigen. Menschen, die Flugangst haben, sollen sich nicht unnötig aufregen…

Corimaus: Das tun sie?

Lifboy: (nickt) Gewiss, gewiss! Was nun die Spiegel angeht: Sie vergrößern die enge Fahrstuhlkabine optisch. Das soll Menschen mit Klaustrophobie beruhigen.

Corimaus: Hui! (sieht sich ängstlich um) Sind wir eigentlich bald da?

Ping!

Liftboy: Madame, Ihre Etage!

Corimaus: Danke, äh, Sie brauchen nicht zu warten. Auf dem Rückweg nehme ich die Treppe!

Liftboy: Ganz, wie sie wünschen!

Das Beitragsbild ist das neueste Selfie vom Twitterkanal unserer Lieblings- #fahrstuhlselfie -Fotografin Cosmo Politin. Und damit das klar ist:  Cosmo Politin ist eine Profi-Fahrstuhlfahrerin, die eine solche Frage niemals stellen würde!

Vycle: Mit dem Fahrrad die Wände hochfahren

Mit dem Fahrrad die Wände hochfahren: Das Vycle macht es möglich.

Im Straßenverkehr sind Fußgänger, Radfahrer und Autos unterwegs. In der vertikalen Mobilität besteht die Wahl aus Treppe und Aufzug. Warum gibt es kein Äquivalent zum Fahrrad, dachten sich eine Architektin und ein Ingenieur. Das Vycle ist ein Konzept, das genau diese Lücke schließen soll. Mit dem Fahrrad die Wände hochfahren – das schauen wir uns genauer an.

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Drei vor zehn vom 14. Juli: Neues aus der vertikalen Welt

Diese Woche sind es die kleinen Geschichten, die uns Hoffnung machen. Ein geretteter Hund, eine teure App, ein hilfreicher Service – ach ja, und Jay-Z. Aber keine Angst, wir lassen Sie nicht mit dubiosen Andeutungen allein, sondern halten Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

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Chefgespräch: »Die Städte werden in die Höhe wachsen, keine Frage«

Thomas Groth und Frank Böhnert kennen sich aus in der Stadt. Der eine ist als Geschäftsführer der Groth Gruppe einer der engagiertesten Immobilienentwickler in Berlin und darüber hinaus. Der andere kümmert sich als Vorstandsmitglied von Schindler Deutschland um die vertikale Mobilität in unserem Leben. Denn das Wohnen, da sind sich beide einig, wird künftig in die Höhe getrieben. Damit die Preise für das Wohnen indes auf dem Boden bleiben, ist auch die Politik gefragt.

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