Alle Artikel vonJan Ahrenberg

#liftclip: Den Lift nehmen? Schämt Euch!

Erziehung ist so eine Sache. Ohne geht es nicht. Aber mit läuft man leicht Gefahr, oberlehrerhaft daher zu kommen. Gerade in Sachen Gesundheitserziehung bewegt man sich dabei oft auf schmalem Grad: Das manche Genussmittel oder Verhaltensweisen gefährlich sein können – darüber sollte man die Menschen schon aufklären. Aber muss man sie deshalb gleich in aller Öffentlichkeit anprangern? Urteilen Sie selbst über unseren Liftclip.

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Best practice: Kapstadtring Hamburg

Der Hamburger Bürostandort City Nord ist im Aufwind. Das Areal in direkter Nähe zum Stadtpark zwischen Innenstadt und Flughafen hat sich als Alternative am Hamburger Büromarkt etabliert. Wesentlichen Anteil daran hat das im August 2016 fertiggestellte Bürogebäude am Kapstadtring 7 mit einer Mietfläche von circa 20.000 Quadratmetern. Acht Schindler 5500 Aufzüge passen perfekt zur transparenten Architektur des Bürokomplexes.

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Hongkong: Downtown ist jetzt oben

Es gibt keinen schöneren Ort als – Downtown! sang Petula Clark 1965. Nicht erst seit dem gelten die Innenstädte rund um den Globus als Zentrum des Amusements. Doch muss es immer down, also runter, gehen? Nicht wenn es nach dem niederländischen Architekturbüro concrete geht. Das hat jetzt einen sogenannten Skypark auf einem Hochhaus in Hongkong gestaltet – und den Ausgehwilligen damit eine neue Adresse hoch über den Asphaltschluchten der Metropole gegeben.

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Wohnhochhäuser: Gemeinsam mehr Raum genießen

Der Markt für Wohnhochhäuser kommt in Bewegung. In Berlin sucht man nach neuen, günstigen Standardlösungen, in München sucht man dagegen die Wohnqualität durch großzügige Gemeinschaftsflächen zu erhöhen. Gerade Letzteres könnte ein deutliches Zeichen für die Zukunft des deutschen Wohnungsbaus sein.

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Frag‘ den Liftboy: Wozu die ganzen Spiegel?

Wie heißt es doch? Es gibt keine dummen Fragen. Rund um den Aufzug liefert das Internet jedoch jede Menge Rätsel, die sich nur mit ausreichend Erfahrung und Menschenkenntnis beantworten lassen. Unser Liftboy kennt die Abgründe der menschlichen Seele, und klärt an dieser Stelle Fragen, an denen andere Ratgeber verzweifeln … In dieser Folge: Wozu die ganzen Spiegel?

Liftboy: Guten Tag, Madame! Bitte steigen Sie ein. In welche Etage möchten Sie?

Corimaus: Die Siebte, bitte. Hihi, Heute geht’s in den siebten Himmel! (Ihr Blick fällt in den großen Spiegel auf der Rückwand des Aufzugs.) Uppps, das bin ja ich. Warum eigentlich. Ich meine, warum gibt es in fast jedem Aufzug einen Spiegel? (Frage von Corimaus auf gutefrage.net)

Liftboy: Wie meinen?

Corimaus: (Zieht einen Lippenstift aus ihrer Handtasche, geht dicht an den Spiegel und zieht ihre Lippen nach). Ich meine, die Dinger sind doch teuer. Es wäre viel günstiger, keine Spiegel einzubauen.

Liftboy: In der Tat, da haben sie wohl Recht.

Corimaus: Warum also? (Prüft den Sitz ihrer Strümpfe im Spiegel.)

Liftboy: Nun, man möchte meinen, bei einem Aufzug für mehrere zehntausend Euro fallen die Extrakosten für einen Spiegel kaum in’s Gewicht.

Corimaus: Würden Sie bitte mal einen kleinen Schritt beiseite gehen? Ich möchte ein Foto machen. Danke! (Sie prüft das Ergebnis auf ihrem Smartphone und lächelt zufrieden.) Also: Dass die Kosten kaum in’s Gewicht fallen, ist ja kein ausreichender Grund. Ein Toaster würde den Aufzug ja auch kaum teuerer machen. Trotzdem sehe ich hier keinen Toaster.

Liftboy: Touché, Madame, touché!

Corimaus: Fällt Ihnen denn kein besserer Grund ein?

Lifboy: Wissen Sie, es ist mir ein wenig peinlich. Aber ich darf nicht darüber reden.

Corimaus: (Sie prüft gerade den Sitz ihrer Frisur, hält dann aber verwundert inne.) Echt jetzt? Sie meinen, ich bin einem Fahrstuhl-Geheimnis auf der Spur (lacht)? Kommen Sie schon, ich erzähle es auch bestimmt nicht weiter.

Liftboy: Bitte, Madame, ich kann nicht!

Corimaus: (bettelt) Ach bitte, bitte, bitte, biiiitte!

Das Geheimnis wird gelüftet

Liftboy: Na gut, die Wünsche der Fahrgäste gehen vor, aber ich muss sie warnen! Es ist nicht ohne Grund geheim. Sehen Sie: Airlines schneiden zum Beispiel Flugzeugabstürze aus den Filmen, die sie an Bord zeigen. Menschen, die Flugangst haben, sollen sich nicht unnötig aufregen…

Corimaus: Das tun sie?

Lifboy: (nickt) Gewiss, gewiss! Was nun die Spiegel angeht: Sie vergrößern die enge Fahrstuhlkabine optisch. Das soll Menschen mit Klaustrophobie beruhigen.

Corimaus: Hui! (sieht sich ängstlich um) Sind wir eigentlich bald da?

Ping!

Liftboy: Madame, Ihre Etage!

Corimaus: Danke, äh, Sie brauchen nicht zu warten. Auf dem Rückweg nehme ich die Treppe!

Liftboy: Ganz, wie sie wünschen!

Das Beitragsbild ist das neueste Selfie vom Twitterkanal unserer Lieblings- #fahrstuhlselfie -Fotografin Cosmo Politin. Und damit das klar ist:  Cosmo Politin ist eine Profi-Fahrstuhlfahrerin, die eine solche Frage niemals stellen würde!

Chefgespräch: »Die Städte werden in die Höhe wachsen, keine Frage«

Thomas Groth und Frank Böhnert kennen sich aus in der Stadt. Der eine ist als Geschäftsführer der Groth Gruppe einer der engagiertesten Immobilienentwickler in Berlin und darüber hinaus. Der andere kümmert sich als Vorstandsmitglied von Schindler Deutschland um die vertikale Mobilität in unserem Leben. Denn das Wohnen, da sind sich beide einig, wird künftig in die Höhe getrieben. Damit die Preise für das Wohnen indes auf dem Boden bleiben, ist auch die Politik gefragt.

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