Drei vor zehn vom 14. Juli: Neues aus der vertikalen Welt

Diese Woche sind es die kleinen Geschichten, die uns Hoffnung machen. Ein geretteter Hund, eine teure App, ein hilfreicher Service – ach ja, und Jay-Z. Aber keine Angst, wir lassen Sie nicht mit dubiosen Andeutungen allein, sondern halten Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Salzburger Nachrichten: Dieser Hund hat „Schwein“ gehabt

Der Leinenpflicht zum Trotz: Manchmal hängt einfach zu viel dran. Foto: Giphy

Das passiert immer wieder – leider: Frauchen oder Herrchen sind bereits in der Aufzugkabine, Pfiffi noch draußen. Die Türen schließen sich –  die Leine dazwischen. In Wien hat sich diese Woche genau dieses wieder ereignet, doch die Hundbesitzerin drückte geistesgegenwärtig den Nothalt, der Aufzug stoppte und Pfiffi, in diesem Fall ein Spitz, hing in zwei Meter Höhe außen an der Kabinentür. Dort befreite ihn die Feuerwehr wenig später unversehrt. Das Leben hat dem Hund aber nicht nur die schnelle Reaktion seines Frauchens gerettet, sondern vor allem der Umstand, dass der Hund eine lange Leine hatte und ein Brustgeschirr trug. Mit einem normalen Halsband hätte er mehrere Minuten in der Luft hängend sicher nicht überlebt. Die Moral ist aber nun nicht: Brustgeschirr und alles gut, sondern vielmehr: Vorsicht beim Ein- und Aussteigen mit Hunden an der Leine!
Den kompletten Artikel gibt es bei salzburg.com.

Süddeutsche Zeitung: Romantik für 1000 Dollar?

Die Skyline von Manhattan bei Nacht. Foto: Kai Pilger via Wikimedia Commons

Die kostenlose App Spireworks soll schon für 1000 Dollar gehandelt werden. Mit ihr lässt sich nämlich etwas ganz Besonderes machen: Man kann die Beleuchtung der Spitzen von Hochhäusern in Manhattan ändern. Aus gedacht hat sich das Mark Domino, der Schwiegersohn des New Yorker Immobilienmagnaten Douglas Durst. Die Inhaber der App können jeden Tag nach Sonnenuntergang für zwei Minuten die Farbe der Beleuchtung bestimmen. Vor sieben Jahren wurde die App „Spireworks“ auf einer Firmenfeier vorgestellt und an einen kleinen Kreis exklusiver Gäste verteilt. Da diese allerdings die Apps selbst wieder an einige Freunde weitergeben durften, ist der Nutzerkreis über die Jahre auf 10.000 gewachsen. Um in den – nun ja, immer noch recht exklusiven – Kreis der Farbbestimmer hineinzukommen, sollen schon 1000 Dollar geboten worden sein. Der Senkrechtstarter enthält sich unterdessen jeglicher Farbspiele an hohen Häusern und schaut eher auf die inneren Werte.
Den kompletten Artikel gibt es auf Sueddeutsche.de.

Frankfurter Rundschau: Überblick über defekte Aufzüge und Rolltreppen

​BrokenLifts.org ‒ Aufzugstörungen in Berlin. Foto: Andi Weiland | SOZIALHELDEN e.V.

In den 27 unterirdischen U-Bahn-Stationen des Frankfurter Nahverkehrs gibt es 49 Aufzüge und 269 Rolltreppen. Selbst wenn im Schnitt 97 Prozent davon verfügbar sind, bedeutet das im Umkehrschluss, dass 9 nicht funktionieren. Damit die Frankfurter das aber nicht erst erfahren, wenn sie im Rollstuhl oder mit Kinderwagen davorstehen, gibt es seit dieser Woche einen neuen Service auf der Webseite der Frankfurter Verkehrsgesellschaft: Dort wird der Status der Aufzüge und Fahrtreppen in Echtzeit angezeigt. Man sieht nicht nur, ob die Anlagen laufen, sondern ebenso, wie lange schon nicht mehr. Das kommt Ihnen bekannt vor? Sollte es, denn auch in Stuttgart, Mülheim und Berlin gibt es solche Angebote. Immer noch viel zu wenige, angesichts der zahlreichen Nahverkehrsunternehmen in Deutschland, aber es geht zumindest in die richtige Richtung.
Den kompletten Artikel gibt es auf fr.de.

Prominent ignoriert: Jay-Z tut so vieles leid

Solange attackiert Jay-Z im Aufzug. Foto: Giphy

Jay-Z ist zurück mit einem neuen Album 4:44. Die Musikkritik nimmt das rechtwohlwollend auf, aber wir müssen uns nun schon wieder einmal mit der Geschichte befassen, die nach wie vor die meisten Suchanfragen zum Begriff „elevator“ in den vergangenen zehn Jahren hervorgerufen hat: Jay-Z wurde von Beyoncés Schwester Solange im Aufzug vermöbelt und ein Überwachungskamera hat alles aufgezeichnet. Wahrscheinlich ging es dabei um Jay-Z’s Untreue, die Beyoncé ihm später auch auf ihrem Album „Lemonade“ öffentlich vorwarf. Jetzt könnten wir das alles ganz geflissentlich ignorieren, würde nicht Jay-Z selbst seine Untreue auf „4:44“ zum Thema machen. Er sagt: „Sorry für alles“ und wir kommen nicht umhin, diese Entschuldigung anzunehmen.
Diese Geschichte ignorieren wir gewohnt prominent auf Ok-Magazin.

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