Drei vor zehn vom 31. März: Neues aus der vertikalen Welt

Sollten Aufzüge weniger kontrolliert werden, weil sie so sicher sind? Ist Fahrstuhlsucht ungesund? Was machen Michael Caine, Morgan Freeman und Zach Braf im Aufzug? Und vor allem: Schadet Treppenlaufen der russischen Wirtschaft? Fragen über Fragen in dieser Woche. Nur gut, dass es den Senkrechtstarter gibt.  Wir halten Sie wie gewohnt auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Tagesanzeiger: In Zürcher Liften – sicher, sicher und nochmals sicher

Sicher, sicher ist sicher, aber manchen ist es sicher auch zu teuer. So regt sich in Zürich Unmut über die Aufzüge. Nicht weil sie nicht sicher wären, sondern im Gegenteil: Sie sind so sicher, dass die Vielzahl von gesetzlichen Auflagen von Betreibern und Lokalpolitikern als unverhältnismäßig empfunden wird. Bis zu zwölf Wartungen pro Jahr sind im Kanton Zürich vorgeschrieben. Und das obwohl es sich bei Aufzügen um „keine Technologiewunder“ handle, wird ein Kantonsrat zitiert. Doch auch unabhängig von der Frage, ob es sich bei Aufzugstechnik um Raketenwissenschaft handelt, scheint der Einwand nicht unberechtigt, dass Aufzüge überreguliert sind. Der Senkrechtstarter denkt dabei an Henne und Ei. Sind Aufzüge so sicher, weil sie so oft kontrolliert werden oder sollten Aufzüge nicht mehr so oft kontrolliert werden, weil sie so sicher sind?
Den kompletten Artikel gibt’s auf tagesanzeiger.ch.

Peiner Allgemeine: Trotz Sport lieber Fahrstuhl fahren

Fahrstuhlsucht oder sucht da jemand den Fahrstuhl?

Nimm die Treppe! Nirgends entkommt man dem gutgemeinten Ratschlag selbsternannten Fitnessexperten und Gesundheitsapostel. Geht es doch schließlich darum, die Bewegung in den Alltag zu integieren. Und so fährt man mit dem Auto zur Arbeit, nur um dann den Aufzug links liegen zu lassen. Die Büroarbeit erledigen wir inzwischen im Stehen, weil Sitzen ja das neue Rauchen ist. Und zwischendurch laufen wir in schöner Regelmäßigkeit zur Toilette, weil wir pausenlos stilles Wasser in uns reinkippen. Wie wohltuend liest es sich da, wenn uns Michaela in der Peiner Allgemeinen erzählt, dass sie sich dem Treppendiktat verweigert, weil sie fahrstuhlsüchtig ist. Die sportliche Bewegung erledigt sie übrigens in der Freizeit. Auch eine Möglichkeit.
Den kompletten Beitrag gibt’s auf paz-online.de.

Abendzeitung: Hochkarätiges Aufzug-Selfie von Zach Braff

Das Aufzugselfie ist die Champions League des Selbstschusses. Der Senkrechtstarter weiß es und zahlreiche prominente Beispiele bestätigen das implizit. In dieser Königsklasse des Selfie hat nun der Schauspieler Zach „Scrubs“ Braff die Promi-Latte noch mal höher gelegt – nicht zuletzt allein durch den Altersdurchschnitt. Gemeinsam mit den Kollegen Michael Caine (84) und Morgan Freeman (79) fotografierte sich Braff stilgerecht in Schwarzweiß und im Aufzug. Ein Volltreffer.
Den Beitrag gibt’s auf abendzeitung-muenchen.de, das Foto hier:

Elevator selfie. @goinginstylemovie

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Prominent ignoriert: Fahrstuhlboykott gegen Russland

Wenn ein der Propaganda nicht unverdächtiges, russisches Nachrichtenportal meldet, dass ein lettischer Parlamentarier auf die Benutzung von Aufzügen verzichtet, um der russischen Wirtschaft zu schaden, muss der Senkrechtstarter das gleich zwei mal ignorieren. Zum einen, weil er sich in Informationskriegen nicht auskennt, zum anderen, weil Fahrstuhlboykott aus politischen Beweggründen genauso absurd ist wie Politikboykott aus fördertechnischen Beweggründen. Die Begründung des lettischen Abgeordneten geben wir Ihnen aber gern noch mit auf den Weg: „Ich tue dies deshalb, weil wir mit dem Fahrstuhlfahren die russische Wirtschaft nähren, da wir den Strom teilweise bei ihnen kaufen.“ Das lassen wir mal so stehen und schalten das Licht aus.
Diese Meldung ignorieren wir auf Sputnik Deutschland.

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