Drei vor zehn vom 3. März: Neues aus der vertikalen Welt

Wer kann, der kann und König Salman kann so richtig. Daher reist er auch mit einer goldenen Rolltreppe in Gepäck. In China sollen jetzt vertikale Wälder für bessere Luft sorgen und die Hypovereinsbank fährt mit dem FC Bayern Fahrstuhl. Wenn das keine verrückte Woche war? Wir halten Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Handelsblatt: Auf Geschäftsreise mit eigener Rolltreppe

Wenn Engel reisen, lacht der Himmel, und wenn Saudi-Arabiens König Salman reist, freut sich die Logistikbranche. Schließlich hat der Herrscher ordentlich Übergepäck mit auf seinen Staatsbesuch in Indonesien. Um genau zu sein 460 Tonnen, darunter mehrere Mercedes-Limousinen und sogar zwei Aufzüge. Wer das für Fake-News hält, kennt den König aber schlecht. Bereits bei seinem Staatsbesuch in Frankreich 2015 hatte der Monarch einen Aufzug am Strand installieren lassen. Noch erstaunlicher ist allerdings, dass der 81-Jährige auch eine goldene Fahrtreppe von Schindler mitnimmt. Diese soll dem König einen komfortableren Ausstieg aus dem Flugzeug ermöglichen. Das tut sie sicher fraglos. Der Senkrechtstarter fragt sich allerdings, ob die Rolltreppe ins Handgepäck gepasst hat.
Den kompletten Artikel gibt’s auf handelsblatt.com.

Handelszeitung: China setzt auf grüne Hochhäuser

Nanjing Vertical Forest. Bild: Stefano Boeri Architetti

Bereits vergangene Woche ging es an dieser Stelle um grüne Hochhäuser und um den italienischen Architekten Stefano Boeri, der für seinen Bosco Verticale den Internationalen Hochhauspreis 2014 erhielt. Dieser könnte jetzt als Blaupause für ein Projekt in Nanjing dienen, das Boeri jüngst vorstellte: den Nanjing Vertical Forest. Hier sollen bis 2018 zwei grüne Hochhäuser entstehen. Bepflanzt mit mehr als 2500 Sträuchern werden sie jährlich 25 Tonnen CO2 aus der Luft saugen und jeden Tag 60 Kilogramm Sauerstoff produzieren. Das smoggeplagte China hat Boeri sogar beauftragt einen Masterplan für eine Kleinstadt mit 100 bis 200 solcher Gebäude zu entwerfen, um der Luftverschmutzung Herr zu werden. Der Senkrechtstarter findet vertikales Grün fantastisch – vorausgesetzt der Aufzugschacht bleibt pflanzenfrei.
Den kompletten Artikel gibt’s auf handelszeitung.ch.

Horizont: Die ereignisreiche Fahrstuhlfahrt der HypoVereinsbank

Werbung, Infomation, Nachrichten – heute ist das doch alles so ziemlich dasselbe. Content is king. Manche nennen es auch Content Marketing. Dem Senkrechtstarter ist das ziemlich egal, solange ein Aufzug, eine Fahrtreppe, irgendeine Form von Vertikalität darin eine Rolle spielt. Also weisen wir in der gebotenen Kürze auf eine neue Online-Kampagne der Hypovereinsbank hin, die im Aufzug spielt: Zwei Fans des FC Bayern München fahren in insgesamt sechs Videos Fahrstuhl und in jeder Etage steigt eine bekannte Person aus dem Bayern-Umfeld zu: mal Axel Milberg, mal Stadionsprecher Stephan Lehmann, mal Bayern-Legende Hasan Salihamidžic.
Den kompletten Beitrag gibt es auf horizont.net.

Prominent ignoriert: Vertical Jesus

Jeder nur ein Kreuz! Aber selbst das wird manchem zuviel. So erging es auch einem Kölner Jeck, der sich als Jesus verkleidet mit einem Kreuz über der Schulter auf eine Fahrtreppe wagte. Das mehr als drei Meter lange Requisit ließ sich weder aufrecht noch schräg transportieren, weil es gegen die Decke stieß. Dummerweise wurde er dabei auch noch von einem Leserreporter der Bild-Zeitung abgelichtet und schafft es als „Vertical Jesus“ sogar in den Senkrechtstarter.
Die Meldung ignorieren wir auf bild.de.

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