Drei vor zehn vom 17. März: Neues aus der vertikalen Welt

125 Jahre Rolltreppe. Lasst die Korken knallen! Wenn das kein hinreichender Grund ist, unseren Wochenrückblick ausschließlich unserem Geburtstagskind zu widmen. Denn in dieser Woche war die Grande Dame des Vertikaltransports nicht nur unter aller Füße, sondern auch in aller Munde. An dieser Stelle halten wir Sie wie gewohnt auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Welt.de: Zehn unnütze, aber interessante Fun Facts zur Rolltreppe

Am 15. März 1892 wurde die Rolltreppe geboren. Auf dem Papier. Als Patentanmeldung. Seither rollt sie und rollt sie und ist eigentlich nur eine Meldung wert, wenn sie ausfällt oder gar zu kurz ausfällt. Anders diese Woche: Ihr 125. Geburtstag und die ruhige Nachrichtenlage verhalfen der Fahrtreppe zu ungeahnter Aufmerksamkeit. In vielen Redaktionen wurde an Rolltreppen-Geschichten gestrickt und auch noch der letzte Fahrtreppen-Experte zum Statement gebeten. Die dpa bietet zudem einen Text mit zehn Fun-Facts zur Rolltreppe an, der gern verwendet wird. Dort erfahren wir unter anderem, dass die Rolltreppe eigentlich Fahrtreppe heißt und auf Englisch escalator. Der Senkrechtstarter nimmt das dankbar zur Kenntnis und singt der Fahrtreppe leise ein Ständchen.
Den kompletten Artikel und das Video zur 125. Geburtstag gibt’s auf welt.de.

Aargauer Zeitung: Im Sprint die Rolltreppe hoch

Im Shoppi Tivoli, einem Shoppingcenter im Schweizerischen Spreitenbach, lud man derweil zur Rolltreppen-Challenge ein. Gegen die Laufrichtung im Sprint die Fahrtreppe hoch – das hat doch schon als Kind Spaß gemacht und dementsprechend nahmen Hunderte die Herausforderung an. Für den Sieger gab es eine Reise nach New York. Verletzungen gab es keine. Für das Shoppingcenter gab es gute Presse. Für einen guten Zweck gab es 5000 Franken.
Den kompletten Artikel gibt’s auf aargauerzeitung.ch.

Cellesche Zeitung: Rolltreppen in Celle: Ganz schön bewegend

Die Cellesche Zeitung gab dem 125. Geburtstag der Rolltreppe einen besonderen Dreh. Sie versuchte in der Celler Kauflandschaft spezifische Rolltreppentypen zu klassifizieren. So entdeckte sie in freier Wildbahn Exemplare der „Gehetzten“, die sich auf der Fahrtreppe an allen anderen vorbeidrängeln wollen. Das klappt jedoch nicht, wenn sich ihnen ein „Rechthaber“ in den Weg stellt. Dem „Selbstinszenierer“ ist das jedoch wiederum herzlich egal. Er hat sich nur selbst im Blick. Dass die Rolltreppe ein hervorragendes Biotop für vergleichende Sozialstudien ist, wissen die geneigten Leser des Senkrechtstarter ja schon. Eine ausgearbeitete Typologie konnten wir indes noch nicht vorweisen. Hier hat die Cellesche Zeitung wahre Pionierarbeit geleistet.
Den kompletten Beitrag gibt es auf cellesche-zeitung.de.

Prominent ignoriert: Das Sex-Leben der Anderen

Bild: BZGA

So genau wollten wir das eigentlich gar nicht wissen. Aber die Partnerbörse Elite-Partner hat die sexuellen Vorlieben der Wähler verschiedener Parteien abgefragt und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Dass jeder vierte FDP-Wähler schon mal fremdgegangen ist und SPD-Wähler eher treue Zeitgenossen sind, kann man ja vielleicht noch nachvollziehen. Aber dass es AFD-Wähler am liebsten in der Öffentlichkeit machen und fast jeder Zweite schon mal Sex im Aufzug oder der Umkleidekabine hatte, lässt sich politisch nur schwer herleiten. Vielleicht ist es die Volksnähe, die hier unterhalb der Gürtellinie zum Vorschein kommt.   Der Senkrechtstarter lässt das gewohnt unkommentiert und hofft im Interesse aller Fahrgäste, dass der Tür-zu-Knopf keine Placebo-Taste ist..
Diese Meldung ignorieren wir auf noizz.de.

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