Drei vor zehn vom 9. Dezember: Neues aus der vertikalen Welt

Das hat uns noch gefehlt. Aufzüge werden intelligent, Häuser fahren in die Höhe und Markus Söder bleibt im Fahrstuhl stecken. Ausgerechnet im SPD-Rathaus. Und was in einem voll besetzten Aufzug so alles geht, zeigt uns „Fifty Shades Darker“.  Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

ke NEXT: Aufzugsanlagen werden intelligent

Was ist denn mit den Aufzügen los? Seit 150 Jahren fahren sie nun schon auf und ab, jetzt werden sie auch noch intelligent. Das Fachmagazin ke Next, das sich mit Konstruktions- und Automatisierungsthemen beschäftigt, konstatiert der Branche einen „technologischen Umbruch“ und gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen bei der vertikalen Mobilität. Für Leser des Senkrechtstarter sind das sicher keine bahnbrechenden Neuigkeiten, aber wer wissen will, was die Branche gerade umtreibt, warum mancher „Licht am Ende des Aufzugsschacht“ zu sehen meint, was sich hinter kryptischen Kürzeln wie EN 81-80 und BetrSichV verbirgt, der kann mal einen Blick riskieren. Wer vor allem an Sex im Aufzug interessiert ist, scrollt am besten gleich nach ganz unten.
Den kompletten Artikel gibt’s auf ke-next.de.

Detail: Elevating House – schlägt Fluten ein Schnäppchen

Bild: Larkfleet Group

Dieses Haus geht bei Hochwasser einfach eine Etage höher. Mit seinem „Elevator House“ hat der britische Immobilienentwickler Larkfleet Group jetzt eine herausragende Idee zum Patent angemeldet: Mittels einer Hochdruckpumpe und acht Stempen kann das Haus in weniger als fünf Minunten um bis zu eineinhalb Meter über die Grundplatte gehoben werden. Damit könnten Hochwasserschäden vermieden werden, vorausgesetzt man weiß, was auf einen zukommt. Die Bewohner müssen das Haus zwar verlassen, dafür bleibt aber die Infrastruktur mit Zu- und Abwassersystem und Stromversorgung intakt. Soweit die Theorie. Im kommenden Jahr soll eine fünfjährige Testphase beginnen und das Aufzugshaus auf Alltagstauglichkeit getestet werden.
Den kompletten Artikel gibt’s auf detail.de.

Süddeutsche Zeitung: Markus Söder bleibt im Lift stecken

Normalerweise müsste diese Meldung eine Etage tiefer stehen. Unter „Prominent ignoriert“. Aber was ist schon normal in diesen Zeiten. Außerdem entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, wenn der CSU-Finanzminister ausgerechnet in einem SPD-Rathaus steckenbleibt. Wurde hier vielleicht gar der Aufzug kaputt gespart? Der ebenfalls eingeschlossene Fürther Oberbürgermeister Thomas Jung ließ sich diese Steilvorlage nicht nehmen und nutze die Gelegenheit, um mehr Geld für die Stadt zu fordern, in der nicht mal mehr die Aufzüge funktionieren. Was aber wirklich interessant ist: Markus Söder lässt uns wissen, noch nie in einem Aufzug stecken geblieben zu sein und auch Thomas Jung ist das in den vergangenen 15 Jahren täglicher Fahrstuhlnutzung nicht passiert. Aber mei, das ist eben auch Bayern, da laufen selbst die Aufzüge. Und den bösen Kommentar „Lieber Fünfter als Ferther“ überliest der Senkrechtstarter lieber auch beflissentlich.
Den Beitrag gibt’s auf sueddeutsche.de.

Prominent ignoriert: Fetisch Fahrstuhl

Dass die Bild-Zeitung einen Faible für den Aufzug, pardon Fahrstuhl, hat, weiß nicht nur Christan Wulff. Kein Wunder also, dass der neue Trailer zum Nachfolger von „Fifty Shades of Grey“ die Herzen der Redaktion höher schlagen lässt. Schließlich paart sich hier vertikale Mobilität mit Schlüpfrigkeit und lässt Headlines wie „KOMM, Schatz wir fahren Fahrstuhl …“ Wirklichkeit werden. Ob für Sex wirklich in der kleinsten Kiste Platz ist und ob ausgerechnet ein voll besetzter Aufzug eine erotische Ausstrahlung besitzt, muss jeder für sich allein zu zweit entscheiden. Dass Aufzüge sexy sein können, muss dem Senkrechtstarter ja niemand erzählen.
Den Beitrag gibt’s unter bild.de.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.