Funkelnder Hotelturm für Hamburg-Harburg

Neuer Glanz für den Binnenhafen in Hamburg-Harburg: Ein Hotelturm soll nicht nur Gäste aus aller Welt anziehen, sondern auch architektonisch ein Blickfang sein. Die gefaltete Glasfassade ist so geplant, dass unterschiedlich geneigte Glaselemente das Sonnenlicht reflektieren. Das so enstehende Funkeln wird schon von Weitem zu sehen sein. Mit diesem Konzept überzeugte der Hamburger Architekt Tim Hupe die Jury und gewann den Fassadenwettbewerb für das Hochhaus.

Hotelturm schwebt auf Sockel

Glas wird nicht nur den Hotelturm dominieren. Auch für den Sockelbau im Erdgeschoss ist eine Glasfassade vorgesehen. Das sorgt dafür, dass das das erste Stockwerk optisch auf dem Sockel schwebt. 65 Meter hoch wird der Hotelturm am Veritaskai in Hamburg-Harburg. Damit erreicht der Neubau eine ähnliche Höhe wie der nahegelegene Channel Tower. Das höchste Hamburger Gebäude südlich der Elbe steht für die moderne Weiterentwicklung des Harburger Binnenhafens. Als „Channel Hamburg“ bildet er nach der HafenCity das größte zusammenhängende Stadtentwicklungsgebiet Hamburgs.

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65 Meter hoch wird der Hotelturm in Hamburg-Harburg.      Bilder: Tim Hupe/Raphael Hotels

Bereits Anfang des kommenden Jahres ist der Bauantrag für den Hotelturm am Veritaskai vorgesehen, teilte die Lorenz Gruppe, der Projektentwickler, mit. Bleibt alles im Zeitplan, erfolgt die Eröffnung für das 40-Millionen-Euro-Projekt im Frühjahr 2019. Die Hamburger Hotelkette Raphael Hotels wird das Vier-Sterne-Haus unter der Marke Best Western Premier betreiben. Die 214 Zimmer sowie eine Konferenzebene werden dabei auf 17 Stockwerke verteilt. Die Tagungsräume bieten Platz für bis zu 400 Personen  und gehören damit zu den größten in der Hansestadt.

Kooperation mit TU Hamburg-Harburg

Einen stärkeren lokalen Bezug bekommt der Hotelturm noch durch die Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Die TU soll bei technischen Installationen beraten und erhält im Gegenzug Präsentationsfläche, berichtet das Hamburger Abendblatt. Auf dem „University Floor“ bekommen die Wissenschaftler Gelegenheit, ihre Entwicklungen und Forschungsergebnisse zu präsentieren. Außerdem stehen die Zimmer des Stockwerks bevorzugt Angehörigen von Studierenden und Besuchern von TU-Kongressen zur Verfügung.

Nach dem Fassadenwettbewerb für das Hochhaus steht ein Gutachterverfahren zu den Außenanlagen an. In der Nachbarschaft zum Hotelturm ist ein Restaurant geplant, vor dem eine terrassenartige Treppe hinunter zum Wasser führen soll. Ein Teil der Fläche wird für Restaurant-Besucher reserviert, ein großer Teil jedoch öffentlich zugänglich sein.

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