Drei vor zehn vom 4. November: Neues aus der vertikalen Welt

Die Türschließknöpfe sind doch nur Placebos. Big Ben bekommt endlich ein Lifting. Bei Schrägaufzügen fällt manchem die Prothese raus. Und wer könnte schon ignorieren, was Emma Watson auf der Rolltreppe macht? Was? Ach, lest selbst. Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Welt.de: Warum es sinnlos ist, den „Tür-Zu-Knopf“ zu drücken

Tür zu. Es zieht.

Die Frage schien geklärt, als sich Mythen-Zerstörer Christoph Drösser vor zwei Jahren ihrer annahm: Sind die Türschließknöpfe in Aufzügen nur Placebos? Nein, urteilte der Wissenschaftsjournalist nach Nachfrage bei namhaften Aufzugherstellern. Nun bringt die New York Times die Frage zurück auf die Agenda, denn offensichtlich gilt Drössers Befund nicht in den USA. Dort, so zitiert die NYT eine Aufzugsexpertin, seien fast alle Türschließknöpfe Placebos. Das habe mit einer Verordnung zu tun, die unter anderem vorsieht, dass Fahrstuhltüren lange genug für gehbehinderte Menschen geöffnet bleiben müssen. Der Senkrechtstarter bestätigt nach eingehenden Recherchen diesen Befund und kündigt die große Geschichte zu diesem Thema für Dienstag in diesem Blog an. Bis dahin schließen wir die Türen dieses Thema.
Den kompletten Artikel gibt’s auf welt.de.

Wirtschaftswoche: Bauarbeiten am Big Ben

Foto: Phooto at Wikipedia

Im nächsten Jahr wird Big Ben schweigen. Die Turmuhr des Londoner Wahrzeichens muss generalüberholt werden, um sie vor dem Verfall zu bewahren. Aber was für uns in diesem Zusammenhang viel wichtiger ist: Der Uhrenturm soll zudem einen Aufzug erhalten, damit die Uhrmacher nicht mehr die 334 Stufen zum Turm hochsteigen, um die Uhr umzustellen. Und das ist nicht nur bei Zeitumstellungen der Fall. Mit alten Penny-Münzen stellen sie die Geschwindigkeit des Pendels ein und kontrollieren drei Mal wöchentlich, ob das Uhrwerk auch korrekt arbeitet. Der Senkrechtstarter findet, dass die Investition in einen Aufzug Big Ben endlich auf die Höhe der Zeit bringt. Das gilt übrigens auch für die Uhrmacher. Und wer die Glocken läuten hören möchte, kann dies hier tun.
Den kompletten Artikel gibt’s auf wiwo.de.

Frankfurter Neue Presse: Echt schräger Aufzug

Foto: Raenmaen, Wikimedia Commons

Schon schräg. Aber schön schräg. Ein Schrägaufzug ist sicher ein Hingucker, hat aber auch dezidierte Gegner. Schön zu sehen in der aktuellen Diskussion um die geplante Nachrüstung eines Aufzugs in der U-Bahn-Station „Westend“ in Frankfurt am Main. Dort wäre der Schrägaufzug eine Alternative zu einem Lift, der auf einer Verkehrsinsel mitten in einer großen Straße endet. Der Verkehrsdezernent Klaus Oesterling sieht das aber nicht so. „Ich bin kein Anhänger von Schrägaufzügen“, erklärte er. Hannes Heiler von der Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft setzt sogar noch einen drauf: „Die ruckeln, dass einem die Prothese rausfällt und die Fahrzeit ist doppelt so lange. Außerdem sind Schrägaufzüge sehr störungsanfällig.“ Der Senkrechtstarter rät in diesem Fall zu einer besseren Haftcreme und findet die Diskussion schon jetzt echt schräg.
Den Beitrag gibt’s auf fnp.de.

Prominent ignoriert: Hermine versteckt Bücher auf der Rolltreppe

Instagram: Emma Watson

Nein, das darf man nicht ignorieren. Und wenn wir es doch an dieser Stelle prominent tun, dann nur deshalb, weil die Rolltreppe in dieser Geschichte nur eine Statistenrolle spielt. Selbst Emma Watson, die – vielleicht nicht ganz so vehement wie Daniel Radcliffe – gegen ihre „Harry-Potter“-Vergangenheit anspielt, ergattert hier nur eine Nebenrolle. Denn im Zentrum dieser Geschichte steht das Buch. Um das analoge Lesen in Zeiten des Digitalen wieder attraktiver zu machen, versteckt Emma, oder wie wir sie nennen, Hermine Bücher in Londoner U-Bahn-Stationen. „Books On The Underground“ heißt folgerichtig die Aktion. Der Senkrechtstarter findet das Versteck auf der Fahrtreppe besonders gelungen und könnte sich auch gut vorstellen demnächst mit „Books On The Escalator“ und „Books In The Elevator“ weiter zu machen..
Den Beitrag gibt’s unter bild.de.

📚👀 @booksontheunderground @oursharedshelf #Mom&Me&Mom

Ein von Emma Watson (@emmawatson) gepostetes Video am

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