Drei vor zehn vom 25. November: Neues aus der vertikalen Welt

Die Renaissance des Wolkenkratzers steht ins Haus. Aufzüge stürzen nicht ab und falls doch, legt man sich hin. Donald Trump zeigt uns zehn goldene Mittelfinger. So hoch, so gut.  Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Spiegel.de: Wohnen in der Vertikalen

Ausnahme „Isarbelle“: Im 2012 fertiggestellten Wohnhochhaus bei München werden die Wohnungen nicht verkauft, sondern zu Preisen des Münchner Mietspiegels vermietet.

79 Wohnhochhäuser sollen in Deutschland von 2010 bis 2018 gebaut werden. Wenn Spiegel Online daher jetzt über die Renaissance des Wohnhochhäuser schreibt, ist das keineswegs aus der Luft gegriffen. Man sollte allerdings keine Höhenflüge erwarten, was deren Auswirkungen auf die Wohnungsknappheit angeht. Denn eines steht zumindest fest: Hohes Wohnen ist teures Wohnen. Das liegt vor allem daran, dass die Kosten für einen Hochhausbau deutlich über denen für ein „normales“ Wohngebäude liegen. Und das ist der vorgeschriebene Feuerwehraufzug wohl noch der geringste Kostenfaktor. Mit den hohen Kosten steigt auch das Risiko für den Entwickler und Investor. Wenn nur sechs von 100 hochpreisigen Wohneinheiten nicht verkauft werden, könnte dieser letztlich leer ausgehen, zitiert Spiegel Online einen Analysten.
Den kompletten Artikel gibt’s auf spiegel.de.

Business Insider: So überlebt ihr einen Fahrstuhlabsturz

Nur keine Angst im Lift: Aufzugfahren ist die sicherste Art nach oben zu kommen.

Die gute Nachricht zuerst: Dank der Wissenschaft wissen wir, wie man am wahrscheinlichsten einen Fahrstuhlabsturz überlebt. Wer jetzt denkt: „Na einfach nicht einsteigen“, irrt. Der Aufzug ist immer noch die sicherste Möglichkeit von einer in die andere Etage zu kommen. Schließlich ist es 60 mal wahrscheinlicher auf der Treppe ums Leben zu kommen und immerhin 15 mal wahrscheinlicher sich auf der Fahrtreppe zu verletzen. Das Risiko durch einen Aufzug ums Leben zu kommen liegt bei gerade einmal 0,00000015 Prozent, lässt uns Business Insider wissen. Dennoch: Sollten einmal alle Stricke reißen, alle Sicherheitssysteme – elektrisch und mechanisch – versagen und eine Kabine ungebremst im Schacht in die Tiefe stürzen, ist die beste Möglichkeit zu überleben, sich vor dem Aufprall flach auf den Boden zu legen. Das haben Forscher des MIT bereits vor zwei Jahren herausgefunden. Jetzt kam es wohl auch beim Business Insider an.
Den kompletten Artikel gibt’s auf businessinsider.de.

Deutsches Architektenblatt: Zehn goldene Mittelfinger

Foto: Kowloonese/Wikimedia Commons

Wenn das so weitergeht, wird Donald Trump nicht nur der 45. US-Präsident, sondern auch Dauergast im Senkrechtstarter. Nachdem er uns nun schon auf der Rolltreppe und im Aufzug begegnete, zeigt er uns nun auch noch den Mittelfinger. Zehn Mittelfinger, um genau zu sein, und zwar goldene. So sieht es zumindest das Deutsche Architektenblatt, das Trumps bauliches Schaffen unter die Lupe nahm, und in seinen Wolkenkratzern eine „oligarichische Ästhetik“ ausmachte, die für das „geschulte Auge bisweilen schwer zu ertragen“ sei. Die Trump Tower ragen nach Ansicht der Architektenblättler „wie goldene Mittelfinger in den Himmel“. Aber was dem Architektenblatt aufstößt, muss dem Senkrechtstarter nicht schmecken. Denn als Aufzugsliebhaber kommt es uns zu guter Letzt auch bei Hochhäusern immer auf die inneren Werte an.
Den Beitrag gibt’s auf dabonline.de.

Prominent ignoriert: Nazan Eckes letztes Babybauchbild

Langsam nehmen wir diese Rubrik wohl zu wörtlich. Anstatt Aufzügliches an dieser Stelle prominent zu ignorieren, werden allzuoft Prominente im Aufzug alles andere als ignoriert. Also folgen wir den eingeschlagenen Führungsschienen und weisen darauf hin, dass TV-Moderatorin Nazan Eckes zum zweiten Mal Mutter geworden ist. Ilyas heißt das Baby, ist 53 Zentimeter groß und 3530 Gramm schwer. Ob Ilyas ein Senkrechtstarter wird, können wir nicht voraussagen, aber damit er ein Thema für den Senkrechtstarter wird, musste zumindest ein Aufzug involviert sein und war es auch. Vier Tage vor der Entbindung präsentierte Nazan Eckes ihr „possibly last #babybump pic“ auf Instagram. In einem Aufzug. Und es war auch wirklich ihr letztes.
Den Beitrag gibt’s unter schweizer-illustrierte.ch.

possibly my last #babybump pic… 👼 #comingsoon #waitingformybaby #momlife #mom #baby #excited

Ein von Nazan Eckes – official (@eckes.nazan) gepostetes Foto am

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