Geschäftsidee im Elevator Pitch: Lapixa – nachhaltig nachlizenzieren

Fotografen gehören sowohl zu den Gewinnern als auch zu den Verlierern der digitalen Revolution: Nie war es leichter, die eigenen Bilder rund um den Globus zu senden, zu vervielfältigen und so einem großen Publikum zugänglich zu machen. Gleichzeitig ist aber auch die unlizenzierte Verwendung ihrer Arbeit einfach wie nie zuvor. Lapixa will Abhilfe schaffen und unrechtmäßige Verwender als neue Kunden für die Fotografen gewinnen.

Elevator Pitch mit Sofia Borodulina und Serge Licht

 

Wer seid ihr?

Meine Name ist Sofia Borodulina und ich bin der CEO und Co-Founder hier bei Lapixa. Ich komme aus dem Bereich International Business und Nachhaltigkeit.

Mein Name ist Serge Licht, ich bin CSO hier bei Lapixa. Ich komme aus der Finanzwelt und war vorher im Investment Banking tätig.

Wie seid Ihr auf die Idee für Lapixa gekommen?

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Sofia Borodulina ist CEO und Co-Founder von Lapixa.

Sofia Borodulina: Uns ist aufgefallen, dass die Fotografen im Rahmen der Digitalisierung immer mehr die Kontrolle über ihre Bilder verlieren. Das heißt, viele Fotografen machen hochwertige Bilder, haben aber keinen Überblick darüber, wo sie verwendet werden, im kommerziellen Bereich. Das heißt, welches Unternehmen verwendet denn mein Bild, ohne eine Lizenz dafür zu bezahlen. Und deswegen haben wir beschlossen eine Software zu entwickeln mit einem persönlichen Bezug um für die Fotografen dieses Problem zu lösen. Zu gucken, wo gibt es denn Bilder von diesem Fotografen die verwendet werden, ohne Lizenz.

Wie funktioniert Lapixa?

Sofia Borodulina: Lapixa funktioniert ganz einfach: Fotografen geben uns ihre Fotos, laden sie einfach hoch, wir dursuchen das Internet, gucken ganz genau durch, wo werden diese Bilder verwendet – im kommerziellen Bereich, wie gesagt, wir gucken nicht bei Privatpersonen, sondern wirklich nur im gewerblichen Bereich – die Fotografen bekommen von uns ein Feedback, eine qualifizierte Liste mit Fundstellen und müssen uns einfach ein Feedback geben, wo gibt es Lizenzen, wo gibt es keine und wo möchte der Fotograf, dass wir eine Nachlizenzierung vornehmen? Das heißt, der Fotograf hat immer noch das letzte Wort. 

Was soll Lapixa erreichen?

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Serge Licht ist CSO bei Lapixa.

Serge Licht: Ich würde das in drei Punkten sehen. Das erste ist mit Sicherheit, dass es die Lizenzproblematik als solche für den Fotografen klären soll. Der Fotograf weiß ganz genau, wer seine Fotos benutzt, wo seine Fotos sind und es hilft ihm, dass die Leute für Lizenzen bezahlen. Punkt zwei ist, dass Verletzer in Kunden umgewandelt werden. Wir ermöglichen Kunden durch unseren Ansatz, dass wir Verletzer mit unserem soft approach kontaktieren, dass Verletzer nicht nur Bilder nachlizenzieren, sondern dass Verletzer auch in Zukunft zu Kunden umgewandelt werden können. Der dritte Punkt ist, der auch nicht unwichtig ist, dass wir durch unseren Ansatz, durch unsere Technologie und unseren full service Kunden ermöglichen, ein Zusatzeinkommen durch unseren Service zu erhalten. 

Wo bekomme ich Lapixa und was kostet es mich?

Lapixa können Sie dadurch bekommen, dass Sie uns über unsere Website kontaktieren, wir würden Ihnen dann einen Account zustellen, wo Sie Ihre Bilder hochladen können. Das tolle bei Lapixa ist, dass es kostenlos ist. Das heißt, Sie haben überhaupt keine Gebühren. Und wir sagen auch ganz klar, dass wir jegliche rechtlichen Risiken und Kosten tragen. Und wir wollen auch nur dann Geld verdienen, wenn der Fotograf, wenn unser Kunde auch Geld verdient. Das heißt, es ist ein reines Provisionsmodell.

 

 

 

 

1 Kommentare

  1. Tod Burner

    Die Idee stammt keineswegs von Frau Borodulina, vielmehr wurde schon viel früher die PIXLIC GmbH gegründet, dessen Ideengeber und Gründer das Unternehmen gegründet hat und die Covus Gruppe mit der Maßgabe, einen Investor zu finden, beteiligt hat.
    Nach 12 Monaten kam dann heraus, dass die Covus Gruppe das Geschäftsmodell wider des Wettbewerbsverbotes als Gesellschafter geklaut hat, über Strohmänner die Lapixa parallel gegründet und über 8 Monate entwickelt hat, bevor alles ans Licht kam.

    Im Grunde also eine recht unrühmliche Geschichte !

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