Drei vor zehn vom 27.05.2016: Neues aus der vertikalen Welt

Solar Impulse landet in Pennsylvania, deutsches Unternehmen modernisiert Hydraulik im Eiffelturm und Kanye West drückt keine Knöpfe. Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Solar Impulse 2 nach Hangar-Panne in Pennsylvania gelandet

Es geht Schlag auf Schlag: Nur wenige Tage nach ihrem Flug von Oklahoma nach Ohio hob das Solarflugzeug SI2 erneut ab, mit dem Ziel Lehigh Valley im US-Bundesstaat Pennsylvania (übrigens in der Nähe der Städte Nazareth und Bethlehem gelegen).


Dabei war der Start eigentlich noch früher geplant gewesen, doch wegen eines Zwischenfalls mit dem mobilen Hangar musste er verschoben werden. Der aufblasbare Schutzhangar war über dem Flugzeug zusammengesunken und man befürchtete Schäden auf den empfindlichen Solarpanelen. Doch glücklicherweise zu Unrecht, und so ging es am Mittwochmorgen Ortszeit zurück in die Luft. Dabei stand wieder ein Wechsel im Cockpit an: Die 13. Etappe übernahm Pilot Bertrand Piccard. 1044 Kilometer waren zurückzulegen, und die SI2 landete schließlich wohlbehalten am Donnerstag um kurz nach Mitternacht. Nun steht ein ganz besonderes Ziel auf dem Plan: André Borschberg wird die Maschine nach New York fliegen, bevor Piccard den Flug über den Atlantik übernimmt.
Mehr dazu unter nzz.ch, unter solarimpulse.com sowie weiterhin auf senkrechtstarter-blog.de.

Deutsches Unternehmen modernisierte Hydraulik im Eiffelturm-Aufzug

Das Industrieunternehmen Bosch Rexroth hat die Hydraulik des Aufzugs im Westpfeiler vom Eiffelturm modernisiert, wie der Schwarzwälder Bote berichtet. Um den Wartungsaufwand zu verringern, die Verfügbarkeit zu erhöhen und die Energieeffizienz zu steigern, bringe die Betreibergesellschaft des Pariser Wahrzeichens die Technik im Turm derzeit auf den neuesten Stand. Bosch Rexroth habe im Zuge dessen die ursprüngliche Konstruktionsidee des indirekten hydraulischen Antriebs beibehalten und sie mit aktueller Technik umgesetzt. Der Energieverbrauch sei dadurch um etwa 25 Prozent gesunken. Die Aufzüge auf dem einst höchsten Bauwerk der Welt fahren nicht senkrecht in die Höhe, sondern folgen der Schräge der Stahlpfeiler. Deshalb war beim Bau des Turms nur ein indirekter hydraulischer Antrieb möglich.
Mehr dazu unter schwarzwaelder-bote.de.

Die Frankfurter Allgemeine steckt Meier und Schmidt in den Fahrstuhl

Wir haben unsere Rubrik Drei vor zehn, die FAZ hat ihre Kolumne Nine to five. In dieser Woche trug sie den Titel „Aufzug ins Ungewisse“ und bot eine nette kleine Geschichte über die Herren Meier und Schmidt. Meier, ein Angestellter, scheut das Treppenssteigen, hat aber große Angst davor, seinem Chef, Schmidt, im Fahrstuhl zu begegnen. Also bemüht er kurzerhand eine Studie des TÜV, um das Problem zu lösen.
Die Kolumne gibt’s unter faz.net.

Prominent ignoriert: „Einen Knopf drücken? Ich? Niemals!“

Lassen Sie auch gerne andere Menschen die Knöpfe Ihrer Etage drücken, wenn Sie im Fahrstuhl fahren? Dann haben Sie das Zeug zum Superstar. Das könnte man jedenfalls denken, wenn man die Berichte des ehemaligen Bodyguards von Kanye West liest. Der Rapper mit dem überbordenden Ego stieg einst mit ihm in den Aufzug zum Musikstudio, erinnert sich jener Steve Stanulis. West verschränkte die Arme und fragte seinen Bodyguard: „Drückst du nicht den Knopf?“ Stanulis antwortete, er sei noch nie im Studio gewesen, er kenne das Stockwerk nicht. Daraufhin sei der selbsternannte „Yeezus“ ausgerastet und habe gebrüllt, wie wertvoll seine Zeit doch sei. Schließlich ließ sich West doch noch dazu herab, die Etage zu nennen. Welch eine noble Tat!
Mehr dazu unter thesun.co.uk und unter abendzeitung-muenchen.de.

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