Drei vor zehn vom 15.04.2016: Neues aus der vertikalen Welt

Solarflugzeug SI2 setzt Weltumrundung fort, Süddeutsche Zeitung huldigt Fernsehtürmen und die österreichische Krone dem Fahrstuhl-Quickie: Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Das Solarflugzeug Solar Impulse 2 setzt seine Weltumrundung fort

Erinnern Sie sich noch an die Solar Impulse 2, das erste rein mit Solarenergie betriebene Flugzeug, das die Welt umrunden soll? Falls nicht, frischen wir die Erinnerung natürlich gerne auf, unter SOLAR IMPULSE sind alle unsere Beiträge aus dem vergangenen Jahr noch einmal nachzulesen. Warum wir das erwähnen? Ganz einfach: Es geht nun weiter mit dem umweltfreundlichsten Flug um den Globus. Ein gutes Dreivierteljahr nachdem eine überhitzte Batterie zu einer längeren Pause zwang und nach einigen absolvierten Testflügen, wird die SI2 schon bald wieder abheben, von Hawaii in Richtung Westküste der USA. Dann wieder an Bord: Pilot Bertrand Piccard.
Mehr dazu unter nzz.ch und solarimpulse.com.

Süddeutsche Zeitung über Sinn, Zweck und Geschichte der Fernsehtürme

Braucht es heute noch Fernsehtürme? Ja, zumindest bald wieder. Das schreibt die Süddeutsche Zeitung und verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass die die digitalen Programme der großen Fernsehstationen ab dem kommenden Jahr auch über Antenne zu empfangen sein sollen. Für die SZ Grund genug, in die Geschichte der Fernsehtürme einzutauchen, die vom banalen Sendemast vielerorts längst zum Wahrzeichen mutiert sind, etwa in Berlin oder Stuttgart. Ein besonders traditionsreiches Beispiel steht in der Hauptstadt, allerdings nicht am Alexanderplatz: Der Funkturm im Westteil der Stadt wurde bereits 1926 fertiggestellt und nach dem Vorbild des Pariser Eiffelturms entworfen.
Mehr dazu unter sueddeutsche.de.

Drei Platanen bescheren Frankfurt einen Schrägaufzug

Schräg ist nicht nur der neue Aufzug am Schweizer Platz in Frankfurt am Main, ein wenig schräg ist auch dessen Planungsgeschichte: Der ursprüngliche Entwurf aus dem Jahr 2012 sah nämlich einen klassischen Senkrechtaufzug vor. Allerdings hätten dafür drei Platanen weichen müssen, der Widerstand in der Bevölkerung war groß. Also begannen im März 2014 die Bauarbeiten für einen Schrägaufzug. Allerdings wurden dann falsche Scheiben geliefert, später ging eine Baufirma insolvent, wie die Frankfurter Neue Presse berichtet. Nun aber ist die U-Bahnstation endlich barrierefrei – und die geretteten Bäume können endgültig aufatmen.
Mehr dazu unter fnp.de und frankfurt-live.com.

Prominent ignoriert: Fahrstuhl-Quickie treibt die Kronen Zeitung um

Wir haben uns schon damit abgefunden: Wenn sich der Boulevard einmal dem Thema Aufzüge annimmt, dann geht es in den allermeisten Fällen um schnöden Sex. (Wobei es zugegebenermaßen vielen anderen Themen im Boulevard ganz ähnlich ergeht.) So auch im Fall der österreichischen Kronen Zeitung, einem veritablen Revolverblatt, das das Thema „Quickies im Fahrstuhl“ nutzt, um mal wieder unverblümt reichlich nackte Haut zeigen zu können. Dabei haben wir die Aufzug-Anekdote aus dem Leben des Aerosmith-Sängers Steven Tyler doch längst schon in einem Beitrag zum Besten gegeben. Aber wir geben zu: So schön explizit wie die Krone haben wir’s natürlich nicht hinbekommen.
Mehr dazu unter krone.at.

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