Drei vor zehn: Neues aus der vertikalen Welt

China holt Skyscraper Award, Gericht spricht Schindler frei und Fischlift wird zum Millionengrab: Wir halten Sie auf dem Laufenden über technische Innovationen, Neues aus der Branche und alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat – mit den News der Woche.

China holt erstmals den Skyscraper Award

Der renommierte Architekturpreis Emporis Skyscraper Award geht in diesem Jahr nach China. Mit der Auszeichung für moderne Hochhausarchitektur wird der Gebäudekomplex Wangjing SOHO in einem Vorort von Peking geehrt. Die drei gekrümmten, asymmetrischen Bauten mit ihren weichen, fließenden Formen erinnern an gehisste Segel und stammen vom Büro Zaha Hadid Architects – das seit jeher bekannt ist für seine avantgardistischen Entwürfe. Mit dem jährlich verliehenen Skyscraper Award zeichnet der Hamburger Gebäudedaten-Anbieter Emporis seit 2000 jedes Jahr das beste neue Hochhaus mit mehr als 100 Metern Höhe oder mindestens 30 Stockwerken aus.
Mehr dazu unter unter n-tv.de und bild.de, am Montag zeigen wir die 10 besten Wolkenkratzer.

Japanisches Gericht spricht Schindler frei

Ein Tokioter Gericht hat am vergangenen Dienstag nach einem langwierigen Verfahren einen Schindler-Servicetechniker von der Mitschuld an einem tödlichen Unfall im Jahr 2006 freigesprochen, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet. Zugleich verhängte das Bezirksgericht Haftstrafen für drei Führungskräfte und Mitarbeiter eines Serviceunternehmens, das wenige Wochen vor dem Unglück die Wartung des Aufzugs übernommen hatte. Im Prozess hatte sich gezeigt, dass die Ursache des Unfalls nicht Konstruktionsmängel gewesen waren, sondern eine mangelhafte Wartung des Bremssystems.
Den kompletten Artikel gibt es unter nzz.ch.

Museum zeigt Kunst im Paternoster

Das Düsseldorfer Architekturbüro Eller + Eller hat den Wettbewerb um den Neubau des BASF-Hochhauses in Ludwigshafen gewonnen. Ihr Modell eines 88 m hohen Turms hat den ersten Platz belegt. „Der Gewinnerentwurf überzeugte die Jury durch eine attraktive, flexible innere Organisation und eine zukunftsweisende Architektursprache“, sagt Jury-Vorsitzender Albert Speer. „Das Modell ermöglicht die größte Flexibilität für zukünftige Arbeitswelten. Insbesondere die Fassade passt zum Innovationsgeist der BASF.“ Auf dem zweiten Platz landete der Entwurf von KSP Jürgen Engel Architekten, den dritten Platz belegte Gerkan, Marg und Partner (gmp).
Das Düsseldorfer Architekturbüro Eller + Eller hat den Wettbewerb um den Neubau des BASF-Hochhauses in Ludwigshafen gewonnen. Ihr Modell eines 88 m hohen Turms hat den ersten Platz belegt. „Der Gewinnerentwurf überzeugte die Jury durch eine attraktive, flexible innere Organisation und eine zukunftsweisende Architektursprache“, sagt Jury-Vorsitzender Albert Speer. „Das Modell ermöglicht die größte Flexibilität für zukünftige Arbeitswelten. Insbesondere die Fassade passt zum Innovationsgeist der BASF.“ Auf dem zweiten Platz landete der Entwurf von KSP Jürgen Engel Architekten, den dritten Platz belegte Gerkan, Marg und Partner (gmp).
As funds become available, Indian Railways plans to install 400 escalators at 172 stations, Orissa Diary reports. Priority will be given to stations most heavily used by tourists. Already, 126 escalators have gone in at 56 stations, the government entity reports. One of the largest railway networks in the world, Indian Railways operates more than 40,660 mi. of track and 7,172 stations. – See more at: http://www.elevatorworld.com/news/#sthash.mM87cm90.dpuf

Das Museum Huelsmann in Bielefeld, bekannt für seine Privatsammlung mit Werken aus Renaissance, Barock und Klassizismus, präsentiert Ausstellungsstücke auf ungewöhnliche Weise: Im Treppenhaus des Museums fahren sie in mobilen Vitrinen am Besucher vorbei – zehn Meter auf und ab, per Paternoster mit 16 Gondeln:

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Prominent ignoriert: Fischlift als Millionengrab

Natürlich ist jeder Euro zusätzlich, den ein Bauwerk kostet, ein großes Ärgernis. Andererseits wissen wir seit dem BER: Lieber noch ein bisschen draufzahlen, als mit zu kurzen Rolltreppen, Kabelsalat oder zu schweren Ventilatoren leben müssen (Liste erweiterbar). Dass aber auch ein Fischlift heftige Löcher ins Budget reißen kann, war uns bisher neu. Jetzt wurde klar: Beim Fundamentbau im österreichischen Fließ am Inn gab es Probleme, deshalb wird das Projekt 4,7 statt der angepeilten 2,5 Millionen Euro kosten. Ob ein Technikchef deshalb seinen Hut nehmen musste oder ein Bürgermeister in die Kritik geriet, ist derweil unklar. Auch der Brandschutz scheint in diesem Fall ausnahmsweise mal keine Schwierigkeiten zu bereiten.
Den kompletten Artikel gibt es unter tirol.orf.at.

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