Geschäftsidee im Elevator Pitch: Spenden-App Goodnity

Per Smartphone Fragen beantworten und damit Gutes tun: Das ermöglicht ein Berliner Start-up. Es will so eine digitale und junge Zielgruppe für soziales Engagement begeistern. Keith Gesche von Goodnity erklärt in unserem Elevator Pitch, wie das Ganze genau funktioniert.

Elevator Pitch: Keith Gesche

 

Wer seid ihr?

Marc Beermann, Maximilian Eckel und Keith Gesche (v.l.n.r.), die Gründer von Goodnity

Marc Beermann, Maximilian Eckel und Keith Gesche (v.l.n.r.), die Gründer von Goodnity

Wir sind Goodnity, ein Team aus acht jungen Menschen aus ganz Europa mit Sitz in Berlin. Mein Name ist Keith und zusammen mit meinen Mitgründern Marc und Max haben wir Goodnity Anfang 2015 gestartet und sind mit unserer App seit diesem Juni im App Store vertreten. Kennengelernt haben wir uns während unseres Wirtschaftsstudiums an der WHU in der Nähe von Koblenz, und ursprünglich kommen wir aber aus Düsseldorf, Osnabrück und München. Unsere App heißt Goodnity – eine Zusammensetzung aus den englischen Wörtern „good“ und „dignity“. Wir sind ein Sozialunternehmen, das soziales Engagement für jeden Menschen mit einem Smartphone möglich machen möchte.

Welches Problem hat euch auf die Idee für Goodnity gebracht?

Hilfsorganisationen leisten einen großen Beitrag zur Bekämpfung von sozialen Missständen, sind dabei aber auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Hierbei ist es insbesondere schwer für sie, junge Menschen für ihre Arbeit zu begeistern. Dies resultiert in einem Durchschnittsalter deutscher Spender von 58 Jahren. Das ist quasi das Problem, das wir mit Goodnity lösen wollen.

Wie funktioniert Goodnity?

Nach Download der App wählt man als Nutzer eine Kinderpatenschaft, die man fortan unverbindlich unterstützen kann. Von nun an beantwortet man regelmäßig Fragen in der App. Wann, wie oft und wie viele Fragen, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Für jede Antwort, die man gibt, spenden wir mindestens 2 Cent an die Hilfsorganisation NPH Deutschland. Finanziert wird dies durch Unternehmen, die für die anonymisierten Antworten der Umfragen bezahlen. Dabei werden zu keinem Zeitpunkt der Name oder Kontaktinformationen der Nutzer an die Unternehmen weitergegeben. Im Durchschnitt dauert das Beantworten der Fragen nicht länger als drei Minuten am Tag.

Was soll Goodnity erreichen?

Goodnity will Spenden so einfach wie möglich für eine digitale und junge Zielgruppe machen. Soziales Engagement soll so einen Platz im Alltag eines jeden Smartphone-Nutzers finden. Dadurch wollen wir sowohl Hilfsorganisationen dabei unterstützen, die Spender von morgen zu erreichen, und zusätzlich ein innovatives, barrierefreies Spendenkonzept realisieren.

Wie gelange ich zu Goodnity – und was kostet mich das Ganze?

Unsere App ist aktuell für das iPhone verfügbar, die Entwicklung einer Android-Version beginnt in Kürze. Die App wird dabei immer kostenlos sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.