Presseschau zum Wolkenkratzer-Boom

Hochhäuser verändern Stadtbilder radikal, in Europa lässt sich das zum Beispiel in Mailand und London beobachten. Wie gehen Metropolen mit dem steigenden Bedarf nach Wohn- und Arbeitsflächen um? Drei aktuelle Artikel beschäftigen sich mit den Folgen des vertikalen Bauens.

dpa: Ein Mailand, „das es so bislang nicht gab“

In Mailand eröffnet am 1. Mai die Weltausstellung, dpa-Autor Axel Botur nimmt aber zwei Bauprojekte in den Blick, die nur scheinbar pünktlich zum Start der Expo Aufsehen erregen: Porta Nuova entsteht seit 2005 und soll gar ein neues Stadtzentrum bilden. „Mehr als 20 Architekten aus acht Ländern haben hier auf mehr als 290.000 Quadratmetern aus viel Glas, Stahl und Beton ein Mailand erschaffen, das es so bislang nicht gab“, schreibt Botur und merkt an, dass die Stadt bislang eher weniger durch vertikales Bauen auf sich aufmerksam gemacht hatte.
CityLife, das andere Projekt, ist noch weitgehend Baustelle, zwei „luxuriöse Wohnkomplexe“ von Zaha Hadid und Daniel Libeskind und drei Bürotürme sollen auf dem Areal des ehemaligen Messegeländes entstehen. Der Torre Isozaki wird dabei mit seinen knapp über 200 Metern zum höchsten Gebäude Italiens.
Mehr dazu auf manager-magazin.de.

freitag: „Hochhaus als Symbol für die soziale Leiter“

Ishai Zimerman and Ronen Atzili, winners of the 2014 Technobrain competition, furthered hopes of a space elevator by building a device that climbed up a steep cable at a high speed, while being powered by an electric screwdriver. Competitors were required to build a device that could climb a 25-m cable, then slide down from this height, while lifting a “space elevator” suspended from the other side of the cable. The use of combustion or any open-flame energy sources was forbidden. The pair won a NIS10,000 (US$2,920) cash prize. – See more at: http://www.elevatorworld.com/news/#sthash.lmw1NDBz.dpuf[tooltip text=“Tooltip Text“]Word[/tooltip]
Ishai Zimerman and Ronen Atzili, winners of the 2014 Technobrain competition, furthered hopes of a space elevator by building a device that climbed up a steep cable at a high speed, while being powered by an electric screwdriver. Competitors were required to build a device that could climb a 25-m cable, then slide down from this height, while lifting a “space elevator” suspended from the other side of the cable. The use of combustion or any open-flame energy sources was forbidden. The pair won a NIS10,000 (US$2,920) cash prize. – See more at: http://www.elevatorworld.com/news/#sthash.lmw1NDBz.dpuf

Nach Mailand blickt auch Adrian Lobe für die Wochenzeitung freitag. Ausgehend vom bewaldeten Wolkenkratzer Bosco Verticale, aber auch einer vertikalen Farm in Singapur stellt Lobe fest: „In der Stadt ist schlicht kein Platz.“ Er verweist gar auf den Vorschlag eines Architekturstudenten, in Kopenhagen einen vertikalen Friedhof zu errichten. „Doch nicht nur die Funktionalität, auch Form und Ästhetik der Wolkenkratzer wandelt sich“, schreibt Lobe weiter. Ursprünglich habe man Wohntürme mit Sozialbauten assoziiert, heute seien sie Domizile für Superreiche: „Das Hochhaus als Symbol für die soziale Leiter.“ Zugleich würden sich die heutigen Hochhäuser nicht mehr Statuen gleich erheben, sondern sie seien eher verspielt und ausweichend. „Die Helden der Vertikale sind ein bisschen wankelmütig geworden“, schließt Lobe seinen Text und verweist auf ein New Yorker Beispiel mit Terrassen und Freiräumen.
Mehr dazu auf freitag.de.

SZ: „Aus London wird eine vertikale Stadt“

Das Düsseldorfer Architekturbüro Eller + Eller hat den Wettbewerb um den Neubau des BASF-Hochhauses in Ludwigshafen gewonnen. Ihr Modell eines 88 m hohen Turms hat den ersten Platz belegt. „Der Gewinnerentwurf überzeugte die Jury durch eine attraktive, flexible innere Organisation und eine zukunftsweisende Architektursprache“, sagt Jury-Vorsitzender Albert Speer. „Das Modell ermöglicht die größte Flexibilität für zukünftige Arbeitswelten. Insbesondere die Fassade passt zum Innovationsgeist der BASF.“ Auf dem zweiten Platz landete der Entwurf von KSP Jürgen Engel Architekten, den dritten Platz belegte Gerkan, Marg und Partner (gmp).
Das Düsseldorfer Architekturbüro Eller + Eller hat den Wettbewerb um den Neubau des BASF-Hochhauses in Ludwigshafen gewonnen. Ihr Modell eines 88 m hohen Turms hat den ersten Platz belegt. „Der Gewinnerentwurf überzeugte die Jury durch eine attraktive, flexible innere Organisation und eine zukunftsweisende Architektursprache“, sagt Jury-Vorsitzender Albert Speer. „Das Modell ermöglicht die größte Flexibilität für zukünftige Arbeitswelten. Insbesondere die Fassade passt zum Innovationsgeist der BASF.“ Auf dem zweiten Platz landete der Entwurf von KSP Jürgen Engel Architekten, den dritten Platz belegte Gerkan, Marg und Partner (gmp).
As funds become available, Indian Railways plans to install 400 escalators at 172 stations, Orissa Diary reports. Priority will be given to stations most heavily used by tourists. Already, 126 escalators have gone in at 56 stations, the government entity reports. One of the largest railway networks in the world, Indian Railways operates more than 40,660 mi. of track and 7,172 stations. – See more at: http://www.elevatorworld.com/news/#sthash.mM87cm90.dpuf

Alexander Menden befasst sich für die Süddeutsche Zeitung mit dem Wolkenkratzer-Boom in London: „Für den Großraum London sind derzeit 236 Hochhäuser beantragt oder genehmigt. Mehr als 100 sind bereits im Bau, 22 davon werden 50 oder mehr Stockwerke haben.“ Die Konsequenz für Menden: „Stück für Stück wird aus London, das sich traditionell durch Breite, nicht durch Höhe auszeichnete, eine vertikale Stadt.“ 13 Blickachsen werden vor der Verbauung geschützt, dennoch wandelt sich das Stadtbild. Gegen die „fundamentale Transformation“ Londons regt sich Protest, eine Kampagne will es künftig erschweren, dass „schlecht designten Hochhäusern“ eine Baugenehmigung erteilt wird. Gleichzeitig dient mancher Wolkenkratzer dem Weltruhm der britischen Hauptstadt: Renzo Pianos The Shard ist mit 310 Metern das zurzeit höchste Gebäude Westeuropas und, so Menden, „emblematisch für die Londoner Skyline der Zukunft“.
Mehr dazu auf sueddeutsche.de.

Apex Lifts is pleased to announce it has been chosen to modernise the lifts in one of the capital’s most iconic building, the Lloyd’s of London building in Lime Street. – See more at: http://www.industrytoday.co.uk/fm_and_Building_maintenance/apex-lifts-the-lloyds-of-london-elevators-into-21st-century/29757#sthash.iWMMVyrf.dpuf

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